Nach der Totenehrung zog der Vereins-Chef vor über 140 Mitgliedern in seinem Rechenschaftsbericht ein durchweg positives Resümee. Als überaus erfreulich bezeichnete er dabei, dass im vergangenen Jahr die Fischaufzucht für den Besatz der Altmühl in allen Zuchtteichen sehr erfolgreich gewesen sei. Demnach seien im Jahr 2011 bei weitem bessere Resultate erzielt worden als im Jahr zuvor. Darüber hinaus informierte Kunert die Runde darüber, dass man fünf ausgelaufene Pachtverträge habe verlängern können. Besonders lobte er die Arbeit des Jugendwartes Michael Loy, der sich durch seine Hingabe in der Betreuung der Nachwuchsfischer mit einem guten Veranstaltungsangebot hervorgetan habe.
Zudem erinnerte der Vorsitzende an die Gewässerpflege in Form von Ausbaggerungen sowie Fällen altersschwacher Laubbäume entlang des Espanweihers als gewichtige Maßnahme im vergangenen Jahr. Die beiden Mitglieder Reinhard Hoyer und Karl Loy haben sich Kunert zufolge dabei besonders eingebracht. Im Weiteren seien den neuen Mitgliedern bei einer Rundfahrt die Gewässergrenzen mit den erlaubten Zufahrtsmöglichkeiten aufgezeigt worden.
Eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht der Vorsitzende in der Kontaktpflege zu den benachbarten Vereinen und zu den Behörden. Kunert bedankte sich bei seinen Verwaltungsmitgliedern und den Aktiven für die Unterstützung bei der Vereinsarbeit.
Allerdings gab es auch ein wenig Wasser in den Wein, als er einige Problemfälle zur Sprache brachte. Er unterstrich in diesem Zusammenhang, dass die Gewässerordnung unter allen Umständen und peinlichst genau einzuhalten sei. Dazu gehöre vor allem, das verbotene Befahren von Privatwegen und Grundstücken zu unterlassen. Außerdem rief er die Mitglieder dazu auf, Abfall und Unrat zu vermeiden.
Schriftführer Walter Schneider informierte anschließend ausführlich über die Arbeitssitzungen der Verwaltung und die diversen Veranstaltungen des Vereines. Gewässerwart Matthias Merkl präsentierte umfangreiches Zahlenmaterial über die Fangstatistik und Besatzmaßnahmen des Jahres 2010. Außerdem mahnte er die Mitglieder mit deutlichen Worten zu mehr Ordnung und Sauberkeit.
„Finanzminister“ Hans Kaiser hob bei seinem Bericht die umsichtige Ausgabenpolitik des Kreisfischereivereins hervor und meldete erfreut einen Überschuss, der den Vereinsrücklagen zugeführt werde. Dies wurde von der Versammlung mit anerkennendem Beifall quittiert. Außerdem hatte Kaiser den Etat 2012 im Gepäck. Revisor Georg Bode bescheinigte ihm eine einwandfreie Buchführung. Die Entlastung der Vorstandschaft war dann nur noch eine Formsache.
Abschließend wurde einigen langjährigen Mitgliedern eine Ehrung zuteil. Das Vereinsabzeichen in Gold gab es für Hans Mack und Kurt Herrmann. Die Ehrennadel in Silber nahmen Nikolaus Koltschenko, Hubert Mayer, Günter Gempel, Walter Hörner und Ingo Hochmuth in Empfang. Mit dem Ehrenteller des Vereins wurde Franz Hoffmann ausgezeichnet.
Eine Sonderehrung erfuhr Wolfgang Zischler für seine 25 Jahre währende Tätigkeit als 2. Vorsitzender. Mit der Ausgabe der Jahreserlaubnisscheine klang die Versammlung aus.
Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.