27°

Freitag, 21.09.2018

|

Schanze „Cernubona“ der Auernheimer Kelten wächst

Verein „Cernunnos Celtoi“ feierte sein elftes Keltenfest - 03.09.2018 06:04 Uhr

Die rekonstruierte Keltenschanze „Cernubona“ ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen: Es gibt mittlerweile einen Stall, eine Schmiede, einen Vorratsspeicher, ein Backhaus, einen Torturm, mehrere Wohnhütten und -zelte sowie die ersten Grundpfeiler des künftigen Herrenhauses (rechts oben). © Patrick Shaw


In den vergangenen Jahren hat sich einiges getan im Rund des Dorfwalls am Altmühltal-Panoramaweg unweit der Sägmühle: Das große Gesindehaus ist nun vollständig eingerichtet und bewohnbar. Zur Schmiede und zum Vorratsspeicher haben sich ein Backhaus, ein Stall sowie mehrere Wohn- und Marktzelte gesellt. Und gegenüber der Torbefestigung ragt bereits das erste Dutzend mächtiger Holzsäulen für das künftige Herrenhaus in den Himmel. Zwar sind es laut „Stammesmutter“ Sabine Kessler meist dieselben fünf bis sechs Mitglieder, die an der Schanze bauen – das aber oft an jedem freien Wochenende.

Bilderstrecke zum Thema

Keltisches Dorfleben in "Cernubona" bei Auernheim

Wer am ersten Septemberwochenende trotz des tiefgrauen Himmels den Weg auf die "Keltenschanze" bei Auernheim fanden, den belohnte der Verein "Cernunnos Celtoi" mit eine Reise in vergangene Zeiten und vielen Neuheiten in seinem rekonstruierten Dorf "Cernubona".


Zwischen den möglichst originalgetreu und mit alten Werkzeugen errichteten Gebäuden zeigten die „Cernunnos“ und ihre Nachbarstämme, was die Kelten vor 2500 Jahren so alles als Kleider, Waffen und Schmuck trugen, wie sie arbeiteten, kämpften und was sie aßen. Wer wollte, konnte sich im Bogenschießen versuchen, an den „Heunekamp-Wettkämpfen“ mit Fassrollen, Axt- und Baumstammwerfen teilnehmen sowie unter der alten Dorfbuche keltischen Märchen oder am Samstagabend der Gruppe „Fairykelt“ lauschen.

Zur Stärkung gab es Fleischbällchen, Linsensuppe, selbstgebackenes Brot und weitere Leckereien nach Art der Hahnenkammbewohner von vor 2500 Jahren sowie zum Festmahl keltische Harfenklänge von Monica von „Silberschatten“. Nur schade, dass „Cernubona“ nicht auch während des übrigen Jahrs mehr Aufmerksamkeit erfährt... 

Patrick Shaw Redaktion Treuchtlinger Kurier E-Mail

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Treuchtlingen, Treuchtlingen, Auernheim