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VdK Wettelsheim

Hausnotruf war Thema des Abends – Umfangreiches Jahresprogramm - 31.03.2014 11:59 Uhr

Pressesprecher Gerhard Fürbaß (li.) ehrte zusammen mit dem Wettelsheimer VdK-Vorsitzenden Friedrich Wöllmer (re.) langjährige Mitglieder. © Eisen


Der Wettelsheimer VdK-Chef Friedrich Wöllmer versprach den Anwesenden ein abwechslungsreiches und interessantes Jahresprogramm. Die Wettelsheimer Ortsgruppe wächst und führt mittlerweile 131 Mitglieder. Die Bevölkerung wisse die Arbeit des Sozialverbandes zu schätzen und fühle sich durch die Organisation gut vertreten, stellte Friedrich Wöllmer fest. Dass die hohe Mitgliederzahl für die Vorstandschaft mehr Arbeit bedeute, werde von ihr gerne in Kauf genommen. So besuchte die Vereinsführung im vergangenen Jahr 26 Mitglieder, die „runde“ Geburtstage feierten.


Schriftführerin Martha Lutz erinnerte an die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr. Es gab eine Muttertagsfeier in Weißenburg. Im Juni wurde der Wettelsheimer Keller besucht, und im Juli nahm eine Abordnung am Ehrenamtlichentreffen teil. Im Oktober stand das Kreistreffen in Gunzenhausen auf dem Programm und im November das Freundschafts­treffen mit der VdK-Ortsgruppe Thannhausen. Den Abschluss des Jahres bildete die Weihnachtsfeier im Gasthaus Schmidtkunz.


Für das laufende Jahr plant die Vorstandschaft zur Muttertagsfeier einen Ausflug an den Hahnenkammsee. Im Juni soll wieder der Wettelsheimer Keller besucht werden. Im Oktober fährt die Ortsgruppe zu einem Treffen nach Ramsberg, und im Dezember wird es wieder die Weihnachtsfeier geben.


Die Vorstandschaft wird auch dieses Jahr wieder viele Jubilare besuchen, wobei es schon einen besonderen Besuch gab, denn im Februar feierte Kunigunde Stöhr ihren 100. Geburtstag. Besonders, so Wöllmer, würden sich immer die Mitglieder in den Alten- und Pflegeheimen über Besuche freuen.


Andreas Schwenk vom BRK-Kreisverband Südfranken informierte die Anwesenden über den Hausnotruf, der vom Bayerischen Roten Kreuz in der Region angeboten wird und den Interessierte einen Monat lang kos­tenlos testen können. Der Hausnotruf ist ein wertvolles Instrument, um so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung leben zu können. Die Nutzer tragen einen Alarmknopf am Hals oder am Handgelenk, den sie in einer Notlage drücken können, um automatisch die Hausnotrufzentrale zu informieren. Dort werden nicht nur die Adresse des Hilfesuchenden sichtbar, sondern gleichzeitig die Krankheiten, Medikamente und der Name des Hausarztes. Nach einem vorher mit den Patienten und den Familienangehörigen festgelegten Plan verständigt die Zentrale Verwandte, Nachbarn oder Freunde. Bei Notfällen wird sofort der Rettungsdienst alarmiert. Infos zum Hausnotruf gibt es bei Andreas Schwenk, dem Leiter der Abteilung Hausnotruf unter Telefon 09141/869915 oder per E-Mail sicherheit­@jederzeit-bereit.de.


Zum Schluss der Versammlung sprach VdK-Pressesprecher Gerhard Fürbaß ein kurzes Grußwort. Er stellte fest, dass die Regierung mit der Wiedereinführung der Rente ab 63 einer der wesentlichen Forderungen des VdK nachgekommen sei. Weiter wies er auf die VdK-Lotsen hin – ehrenamtliche Helfer, die Mitgliedern im „Behördendschungel“ zur Seite stehen, vor allem pflegenden Angehörigen.


Anschließend nahm Fürbaß zusammen mit Wöllmer die Ehrung der Mitglieder vor, die dem VdK seit zehn Jahren die Treue halten: Franz Feierfell, Erwin Satzinger, Eduard Dehm, Roland Koal, Marianne Knoll und Martina Weißbeck erhielten Anstecknadeln und Urkunden. 

Rosemarie Eisen

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