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Für das Christkind war es ein ganz besonderer Tag: Erstmals schlüpfte Rebecca Hennig in dessen Rolle. „Nehmt die Freude mit, wenn Ihr nach Hause geht“, appellierte sie in ihrem Prolog an die Besucher. Unterstützung erhielt die Elfjährige vom Weihnachtsmann – der sich auch als solcher verstanden wissen wollte, ungeachtet der kalendarischen Nähe zum Nikolaus-Tag.
Bürgermeister Fritz Hörner lobte die Betreiber der 20 Stände. Die Berolzheimer Vereine und Gewerbetreibenden, der Festausschuss und der Kindergarten hätten „einen ganz besonders schönen Weihnachtsmarkt“ auf die Beine gestellt. Dabei müsse auch das Wetter mitspielen, gab er Petrus einen Wink mit dem Christbaumständer. Für Schnee reichte es zwar nicht, wohl aber für einen trockenen, kalten Markttag. So wanderte denn auch die ein oder andere Feuerzangenbowle, Glühweintasse und Bratwurstsemmel mehr über die Theke.
Für eine exotische Note sorgten die „Little drummer boys“. Das Kontrastprogramm lieferte der Posaunenchor unter der Leitung von Susanne Krischdat. Und während sich die „Großen“ unter anderem mit Hochprozentigem zugunsten der EineWelt-Mission aufwärmten, beglückte das Christkind den Nachwuchs mit Geschenken.
Danach blieben die Marktbesucher noch lange in der kleinen Budenstadt. Von Christbaumschmuck über Keramik bis hin zu Wellnessartikeln reichte das Angebot in den Auslagen. Die traditionellen Weihnachtssterne präsentierten die Fieranten allerdings nur liegend, damit sie der stürmische Wind nicht davonblasen konnte.
Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.