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Zeitreise mit den Auernheimer Kelten

Förderverein „Cernunnos Celtoi“ lädt ins historische Dorf ein - 03.09.2017 06:35 Uhr

Beim Tag der offenen Tür im Auernheimer Keltendorf können sich die Besucher über die Lebensweise des antiken Volkes informieren. © Patrick Shaw


Im höchstgelegenen Dorf Mittelfrankens, in Auernheim, richtet der Verein auch heuer wieder die „Keltischen Handwerkertage“ aus (www.facebook.com/cernunnosceltoi). In der Keltenschanze „Cernubona“ erleben die Besucher am Sonntag, 3. September, das Leben aus der Zeit vor den Römern hautnah. Tracht, Schmuck, Waffen und Gebäude haben die Auernheimer „Kelten“ originalgetreu rekonstruiert.

Die „Dorfbewohner“ zeigen Handwerkstechniken wie Nadelbinden und Bogenbau, das Weben am Gewichtswebstuhl oder das Färben von Stoff und geben mit einer Moden- und Waffenschau einen Eindruck vom Alltag vor gut 2000 Jahren. Auch Kulinarisches aus vergangenen Zeiten gibt es zum Probieren.

Geöffnet hat die Keltenschanze am alten Sportplatz/Sägewerk östlich von Auernheim von 11 bis 18 Uhr. Der Name des über 650 Meter hohen Hahnenkamms im Süden des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen hat übrigens nach Ansicht von Geschichtsforschern nichts mit dem tierischen Kopfschmuck zu tun, sondern ebenfalls mit den einstigen Bewohnern der Region: „Heunenkamp“ habe der Bergzug in alter Zeit geheißen, was so viel bedeutet wie „Keltensiedlung“. 

Patrick Shaw Redaktion Treuchtlinger Kurier E-Mail

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