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Montag, 21.05.2018

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Vollsperrung auf der A3: Drei Tote bei schwerem Unfall

Ein mit Kies beladener Transporter war in einer Baustelle ins Schleudern geraten - 09.11.2017 08:28 Uhr

Die Feuerwehr setzt sich mit dem Wasserschlauch gegen Gaffer, die den Unfall filmen, zur Wehr. © NEWS5 / Merzbach


Drei Menschen sind bei einem schweren Unfall auf der A3 zwischen Frankfurt am Main und Würzburg ums Leben gekommen. Zwei starben unmittelbar bei dem Zusammenstoß, ein weiterer wurde schwer verletzt und erlag wenig später seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Ein mit Kies beladener Transporter war gegen 4.20 Uhr in einer Baustelle aus zunächst ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und hatte sich quer zur Fahrbahn gestellt.

Ein nachfolgender Paketlaster krachte beim Versuch auszuweichen durch die Mittelleitplanke und stieß auf der Gegenfahrbahn mit einem Kleintransporter zusammen. Der Anhänger des Paketlasters dabei wurde abgerissen und die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Ein weiterer nachfolgender Sattelzug prallte anschließend in den Post-Lkw.

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Der Fahrer des Kieslasters und ein Insasse des Post-Lkw wurden dabei tödlich verletzt. Der zweite Insasse des Paketlasters erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Ein weiterer Fahrer wurde leicht verletzt.

"Der Kies liegt über die ganze Fahrbahn verteilt. Fahrzeuge stehen herum", beschrieb ein Polizeisprecher die Situation in der Nähe des Rasthofs Spessart im bayerischen Landkreis Aschaffenburg. Der Abschnitt der A3 werde für mehrere Stunden nicht befahrbar sein, eine großräumige Umleitung sei eingerichtet worden, sagte der Sprecher. Die Unfallarbeiten bei Weibersbrunn werden wohl in beiden Fahrtrichtungen noch bis in die Mittagsstunden andauern, ein Kran müsse die Fahrzeuge bergen.

Als die Lkw-Fahrer nach mehreren Stunden der Vollsperrung die Unfallstelle passieren konnten, filmten viele dabei die Szenerie mit ihrem Handy. Als Gegenmaßnahme bespritzte die Feuerwehr die Gaffer beim Vorbeifahren mit Wasser aus einem C-Rohr. Die Polizei hielt die entsprechenden Fahrer kurz darauf an um das Bußgeld abzukassieren.


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dpa/moe

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