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Anlautertal-Radweg als neue Attraktion

Für anspruchsvolle Radler und E-Bike-Nutzer - 26.04.2017 06:21 Uhr

Neu im Bayernnetz: Der Anlautertal-Radweg ist jetzt Teil des bayerischen Radwegenetzes und entsprechend ausgeschildert. Darüber freuen sich Landrat Gerhard Wägemann und stellvertretende Landrätin Rita Böhm ebenso wie die Bürgermeister jener Gemeinden, die entlang der Tour liegen, und Vertreter von Tourismusverband und Regierung. © Dengler


Der gut 40 Kilometer lange Anlautertal-Radweg von Weißenburg über Geyern, Nennslingen, Bechthal und Titting bis Kinding verknüpft nicht nur die Naturschönheiten und kulturellen Höhepunkte, sondern führt die Gäste über die Landkreis- und Bezirksgrenze hinweg. Die Radler fahren über die weiten Hochebenen der Jura­alb und durch verträumte Winkel entlang der malerischen Anlauter.

Der Anschluss an weitere Radrouten ist eines der Hauptkriterien für die Aufnahme in das Bayernnetz für Radler. Und diese sind vorhanden: In Weißenburg ist es der Limes-Radweg, in Kinding der Altmühltal-Radweg und dazwischen gibt es in Titting noch den Radweg vom Anlautertal bis nach Eichstätt.

„Auch eine durchgängige Beschilderung, eine gute Wegebeschaffenheit und natürlich auch die Attraktivität der Route sind wichtige Eigenschaften, die ein Radweg erfüllen muss, um den Ansprüchen des Bayernnetzes gerecht zu werden und als familienfreundlich zu gelten“, sagte Wägemann und meinte: „Die Familien stellen eine wichtige Zielgruppe für die Region dar und können unter anderem mit dieser Radroute eine schöne Zeit bei uns ver­bringen.“ Der Anlauter-Radweg, der aufgrund seines Höhenprofils als anspruchsvoll gilt und sich besonders gut für E-Bike-Fahrer eignet, besteht im aktuellen Verlauf bereits seit 2011.

Die Aufgaben sind klar verteilt: Der Landkreis kümmert sich um die Beschilderung der überörtlich bedeut­samen Radrouten, die Kommunen um die Wegebeschaffenheit und die Tourismusverbände um die Vermarktung der Produkte. So wirbt beispielsweise die Übersichtskarte des Bayernnetzes damit, dass man hier faszinierende Naturschönheiten, landestypische Kultur, kulinarische Schmankerln und bayerische Gastfreundschaft erfahren und erleben kann. Rita Böhm freute sich besonders, dass sie diesen Termin als stellvertretende Landrätin wahrnehmen durfte, da sie zugleich auch Bürgermeisterin von Kinding ist. „Erfolgreiche Tourismus-Arbeit ist geprägt durch eine enge und vertrauensvolle sowie konstruktive Zusammenarbeit mit benachbarten Urlaubsregionen“, stellte sie fest, „denn den Urlauber interessiert nicht, wo eine Landkreis- oder gar Bezirksgrenze verläuft.“ Die Vernetzung ist folglich das A und O, und der Radweg sei ein weiteres Beispiel für die gute Zusammenarbeit der beiden Landkreise Eichstätt und Weißenburg-Gunzenhausen.

„Dass der Radweg nun mit dem Zeichen des Bayernnetzes für Radler neu ausgeschildert wurde, ist eine Auszeichnung für uns“, merkte Böhm an. Sie freue sich immer wieder über Urlauber aus Weißenburg und schicke ihre Gäste jedoch auch gerne in die Gegenrichtung. „Denn so eine Idylle wie hier haben wir in Kinding mit dem Autobahnanschluss nicht“, sagte sie bei dem Pressetermin in Bechthal.

Das Bayernnetz für Radler ist unter www.bayerninfo.de/rad zu finden und bietet neben Informationen zu den einzelnen Routen auch einen Routenplaner für individuelle Radausflüge. Alle Informationen zur Radler-App gibt es dort ebenfalls.

  

Norbert Dengler Weißenburger Tagblatt

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