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Der Showdown auf dem Hallenparkett

Kreisendrunde der Herren am Sonntag in Neumarkt mit TSV 1860 Weißenburg und SG Ramsberg/St. Veit - 09.01.2016 07:20 Uhr

Jubel über den Endrunden-Einzug: Der TSV 1860 Weißenburg um Trainer Oliver Wellert freute sich am Dreikönigstag über den Playoff-Sieg. Was jetzt noch kommt ist Zugabe.

Jubel über den Endrunden-Einzug: Der TSV 1860 Weißenburg um Trainer Oliver Wellert freute sich am Dreikönigstag über den Playoff-Sieg. Was jetzt noch kommt ist Zugabe. © Mühling


Dort gehen drei Landesligisten, ein Bezirksligist und vier Kreisligisten an den Start, die sich zuletzt allesamt bei den Zwischenrunden durch ihre Play-off-Siege für das Finale der besten acht Mannschaften qualifiziert haben. Vier Endrunden-Teilnehmer kommen aus dem Altkreis Jura, vier aus dem Neumarkter Bereich – die Quote passt also in dieser Hinsicht.

Vergleich mit Landesligisten

Was die Gruppenauslosung anbelangt, so sind Weißenburg (Bezirksliga) und Ramsberg/Veit (Kreisliga) sicherlich ins schwerere Feld gekommen, denn sie müssen sich mit den beiden Landesligisten TSV Kornburg und SV Seligenporten (U23) messen. „Das ist schon der Hammer“, sagt Weißenburgs Trainer Oliver Wellert, geht die Sache mit seiner Mannschaft aber ganz entspannt an. „Unser Ziel, nämlich die Endrunde zu erreichen, haben wir geschafft. Was jetzt noch kommt, ist obendrauf“. Er und seine Mannschaft werden „ohne Druck“ ins Turnier gehen. Was aber nicht heißt, dass der TSV 1860 die Sache zu locker angeht: „Wenn wir dabei sind, wollen wir natürlich alles versuchen, um ins Halbfinale zu kommen.“

Ungeachtet des Ausgangs am Sonntag in Neumarkt spricht der Weißenburger Coach schon jetzt von einer „sehr positiv verlaufenen Hallensaison“. Man habe alle Spiele gewonnen – mit Ausnahme das Neunmeterschießens im Finale der Stadtmeisterschaft gegen den FC/DJK. Durch die Vielzahl an Siegen nehme man auch viel Selbstvertrauen mit in die Feldrunde, wo der Klassenerhalt in der Bezirksliga realisiert werden soll.

Mit dem TSV 1860 und den genannten Landesligisten steht die SG Ramsberg/St. Veit in der Gruppe B. Als Kreisligist (derzeit Tabellendritter) ist der Fusionsverein vom Papier her in der Außenseiterrolle. Allerdings hat sich die SG in den vergangenen Jahren zu regelrechten Hallenspezialisten entwickelt. Rang vier auf Kreisebene 2014 und die Vizemeisterschaft 2015 sind eine hervorragende Bilanz für die Ramsberg-St. Veiter, die sich mit ihren Auftritten viel Respekt verschafft ha­ben. Als wichtiger Faktor kommen die zahlreichen Fans hinzu, welche die Kicker vom Brombachsee lautstark unterstützen und wohl auch die Neumarkter Halle wieder in Beschlag nehmen werden. Mindestens mit einem, womöglich gar mit zwei Bussen wird die SG morgen anreisen.

Schlüsselspieler: Kapitän Dominik Seitz (rechts) wird auch in Neumarkt wieder eine wichtige Rolle bei Ramsberg/St. Veit spielen.

Schlüsselspieler: Kapitän Dominik Seitz (rechts) wird auch in Neumarkt wieder eine wichtige Rolle bei Ramsberg/St. Veit spielen. © Mühling


Trainer Andreas Lechner und seine Mannen freuen sich auf das Erlebnis namens Endrunde: „Das ist für uns immer ein Highlight im Jahr“, sagt der Coach des Kreisligisten. Wie sein Weißenburger Kollege Wellert sieht er keinen Druck bei seiner Mannschaft. Seinen Jungs attestierte er zuletzt bei der Zwischenrunde eine „mannschaftlich geschlossene Leistung“. Daran will die SG am Sonntag anknüpfen. „Wir werden versuchen, die Großen zu ärgern, und wollen zusammen mit Weißenburg unsere Region im Jura Süden gut vertreten“, unterstreicht Lechner, der auch schon mehrere Jahre für den TSV 1860 gespielt hat. Mit der Gruppeneinteilung kann er leben und freut sich zusammen mit seinem Team auf die Vergleiche mit den höherklassigen Vereinen: „In der Endrunde gibt es ohnehin keine leichten Gegner mehr.“

Das gilt auch für die Gruppe A, wo der Landesligist und Lokalmatador ASV Neumarkt als Favorit startet und es mit drei Kreisligisten zu tun hat: dem Neumarkter Ortsteilclub TSV Wolfstein, dem TSV 04 Feucht (derzeit Zweiter bzw. Sechster der Kreisliga Ost) sowie dem TSV Katzwang (Sechs­ter der Kreisliga West). Gegen diese Kontrahenten können die Südvereine aber frühestens im Halbfinale oder bei den Platzierungsspielen zusammenkommen. Sowohl bei Ramsberg/St. Veit als auch beim TSV 1860 werden im Prinzip die gleichen Mannschaften wie bei der Zwischenrunde auflaufen.

Die voraussichtlichen Aufgebote:
Kader TSV 1860 Weißenburg: Johannes Uhl, Bastian Forster, Patrick Weglöhner, Marc Hedwig, Markus Lehner, Jonas Ochsenkiel, Roma Antidze, Tobias Reile, Michael Böhm und Manuel Tiringer.

Kader SG Ramsberg/St. Veit: Markus Kluy, Eugen Rudi, Patrick Haueis, Martin Jobst, Dominik Seitz, Michael Huf, Sven Egerer, Daniel Riess, Markus Dietze, Christian Lechner, Amsal Boskailo und Alexander Mikulasch. 

Uwe Mühling

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