Freitag, 16.11.2018

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Der TSV 1860 will seine Heimbilanz aufpolieren

Weißenburger erwarten am Samstag in der Bezirksliga Süd den STV Deutenbach – Wettelsheim am Sonntag in Holzheim - 08.09.2018 06:00 Uhr

Nur nicht wieder zu Hause ins Straucheln geraten: Der TSV 1860 Weißenburg (vorne Patrick Weglöhner beim 0:2 vor einer Woche gegen Woffenbach) will gegen den STV Deutenbach seine Heimbilanz aufpolieren. © Uwe Mühling


Dass der TSV 1860 Weißenburg nach durchwachsenem Start zuletzt durch zwei Auswärtssiege in Wettelsheim und Mosbach zurückgekommen ist, fand Markus Vierke „genial“. Jetzt wollen der Trainer und seine Mannschaft auch zu Hause den Schalter umlegen und ihre bisherige magere Heimbilanz (zwei Niederlagen, ein Sieg) aufpolieren. „Auch für unsere treuen Zuschauer wollen wir daheim Wiedergutmachung betreiben. Das klare Ziel ist es, gegen Deutenbach dreifach zu punkten“, sagt Vierke.

Der Weißenburger Coach erwartet mit dem STV aus dem Steiner Stadtgebiet „eine kampfstarke Mannschaft, die tief stehen und aus der Defensive heraus kontern wird“. Auch deshalb wird es aus Sicht von Vierke alles andere als ein „Selbstläufer“. In der Tabelle trennen beide Teams nur drei Punkte. Der TSV ist mit zehn Punkten Siebter (mit grünem Pfeil nach oben), der STV mit sieben Zählern auf Rang 14 (mit rotem Pfeil nach unten).

Die Deutenbacher werden am Samstag sicherlich alles versuchen, um in Weißenburg etwas Zählbares mitzunehmen. Der TSV 1860 will hingegen zu alter Heimstärke zurückfinden. Zur Erinnerung: Vergangene Saison hat die Vierke-Truppe in der Rückrunde sämtliche Heimspiele gewonnen und damit die Basis für Platz drei gelegt. Daran will man in den kommenden Wochen wieder anknüpfen. Der Coach ist froh, dass die Urlaubszeit allmählich zu Ende geht und auch Jonas Ochsenkiel nach seiner Verletzung vor einem Comeback steht. „Wir haben wieder mehr Auswahl, der Kader wird breiter“, stellt Vierke fest.

Das geplante Weißenburger Aufgebot: Herter, Uhl, Leibhard, Weichselbaum, Lotter, Schwenke, Strobel, Lehner, Weglöhner, Renner, Jäger, Reile, Eitel, Pfann, Ochsenkiel.

Der SV Wettelsheim sieht am Sonntag einem „schweren Auswärtsspiel“ entgegen. So jedenfalls stuft Trainer Tobias Grimm das Match beim FC Holzheim ein. In der vergangenen Saison hat der SVW zweimal deutlich gegen die Oberpfälzer verloren (0:3 und 1:4), würde diese Bilanz nun aber gerne aufbessern. „Wir erwarten eine schwierige Aufgabe, bei der wir aber hoffentlich etwas Zählbares mitnehmen werden“, betont Grimm.

Holzheim (ein Stadtteil von Neumarkt) steht mit neun Punkten auf Rang zehn, während der SVW mit 13 Zählern den vierten Platz einnimmt. Die Wettelsheimer haben bislang erst zweimal auswärts gespielt und dabei in Greding und Marienstein jeweils mit 1:0 gewonnen. „Minimalistisch“, umschreibt Grimm diese makellose Auswärtsbilanz und würde diesen Trend gerne fortsetzen – auch mit Blick auf die vergangene Saison, als man vor allem in der Fremde Punkte für den Klassenerhalt sammelte.

Während Holzheim zuletzt zweimal „zu null“ verloren hat, haben die Wettelsheimer den Tabellenzweiten TSV Burgfarrnbach bezwungen. „Wir waren unbeeindruckt von der vorangegangenen Niederlage im Derby gegen Weißenburg und haben uns stark präsentiert“, stellt Grimm rückblickend fest. Das 2:1 gegen den starken Aufsteiger war aus Sicht des SVW-Coaches „ein knapp verdienter Sieg, bei dem wir am Ende auch das nötige Quäntchen Glück hatten“.

Seiner Mannschaft sei es gelungen, die Burgfarrnbacher – wie taktisch geplant – in der Offensive zu über­raschen und mit 2:0 in Führung zu gehen. Der Gegner sei dann zwar „mit voller Power“ zurückgekommen, doch der SVW hielt bei „richtigem Kämpferwetter“ entsprechend dagegen und verpasste die Vorentscheidung, so es bis zum Abpfiff spannend blieb. Am Schluss stand nach 96 intensiven Minuten ein Happy End. Und darauf hoffen die Wettelsheimer nun auch in Holzheim, wo sie mit einem weit­gehend unveränderten Aufgebot antreten werden.

Der geplante Wettelsheimer Kader: Zwahr, Riehl, Baumann, Matthias Müller, Simon Hüttinger, Stoll, Halbmeyer, Bunz, Zischler, Dürnberger, Döbler, Rasch, Werner, Felix Neubauer, Simon Renner, Thomas Roßkopf, Bürlein und Obel.

  

Uwe Mühling

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