Dienstag, 20.11.2018

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Dritte Niederlage im vierten Oktober-Spiel

VfL Treuchtlingen unterlag in Herzogenaurach mit 74:83 - 29.10.2018 09:00 Uhr

War der VfL-Topscorer in Herzogenaurach: Stefan Schmoll steuerte 19 Punkte bei, doch zum Sieg für die Baskets reichte es nicht. © Uwe Mühling


Von Beginn an machten die Gastgeber klar, wer Herr in der Herzogen­auracher Gymnasiums-Turnhalle sein sollte. Und sie zeigten vom Anpfiff an die große Schwäche der VfL-Bas­kets an diesem Samstag auf: den Rebound. Die ersten neun Punkte erzielten die Aurachstädter erst im zweiten Versuch nach dem Gewinn des Rebounds. Im weiteren Verlauf der Partie gelang das insgesamt 16-mal. Besonders den Herzo-Centerspieler Patrick Horstmann, der mit 23 Punkten Topscorer der Partie war, bekamen die Treuchtlinger nie in den Griff. Immer wieder punktete Horstmann per Hakenwurf, aus der Mitteldistanz oder nach Rebounds am offensiven Brett.

Trotzdem gelang es den Treuchtlingern nach einem 23:17-Rückstand zum Ende des ersten Viertels im zweiten Abschnitt sogar in Führung zu gehen. Sieben Punkte von Center Jonathan Schwarz zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzten den Rückstand auf 27:26, und Robin Seeberger, der neben einem spektakulären Block unter dem Korb gut arbeitete und insgesamt zwölf Punkte und zwölf Rebounds beisteuerte, schoss die Baskets per Jumper sogar in Führung (36:35). Mit 39:35 aus Sicht des VfL ging es in die Pause.

Im dritten Viertel erhöhte Seeberger sogar bis auf 49:41, doch im Anschluss leistete sich der Neuzugang sein viertes persönliches Foul und musste erst einmal auf die Bank. Mit einem 8:0-Lauf glichen die Herzogenauracher aus und gingen in der Folge auch mit einem Dreier ihres US-Amerikaners Larry Hall in Führung.

Das Spiel wogte nun hin und her. Simon Geiselsöder per Dreier und Tim Eisenberger per Korbleger legten für die Harlander-Truppe erneut vor (63:58), doch Matthias Schlindwein, Mike Kaiser und erneut Schlindwein, der mit 14 Punkten und einer perfekten Wurfquote seine wohl beste Saisonleistung zeigte, schlugen mit drei erfolgreichen Dreipunkt-Würfen zurück (67:65). Schlindwein per Korb­leger und Horstmann mit einem er­folgreichen Halbdistanzwurf waren es auch, die den Vorsprung der Longhorns in der Schlussphase auf 79:70 und damit bis zur Vorentscheidung ausbauten.

Mit einer Pressverteidigung und schnellen Fouls versuchten die Treuchtlinger Baskets zwar noch ein Comeback, doch die Jocic-Truppe war an diesem Spieltag einfach zu clever und brachte die Partie mit 83:74 Punkten nach Hause.

VfL Treuchtlingen: Stefan Schmoll (19, 8 Rebounds), Tim Eisenberger (15, 9 Rebounds, 5 Assists), Claudio Huhn (14), Robin Seeberger (12), Jonathan Schwarz (7), Florian Beierlein (2), Simon Geiselsöder (5), Moritz Schwarz, Jonathan Pospiech, Kevin Vogt.

Longhorns Herzogenaurach (Topwerte): Patrick Horstmann (23, 12 Rebounds), Michael Kaiser (16, 4 Assists), Matthias Schlindwein (14), Larry Hall (13). 

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