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Frauen übernehmen die Trommetsheimer Wehr

14 weibliche Neuzugänge bei des Jahreshauptversammlung - 10.03.2017 16:11 Uhr

Aufgenommen und ausgezeichnet: Schlange stehen heiß es erst einmal für die Frauen, als sie per Handschlag in die Trommetsheimer Feuerwehr aufgenommen wurden.

Aufgenommen und ausgezeichnet: Schlange stehen heiß es erst einmal für die Frauen, als sie per Handschlag in die Trommetsheimer Feuerwehr aufgenommen wurden. © Feuerwehr Trommetsheim


Zunächst aber galt das Augenmerk dem weiblichen Zuwachs, der noch in Zivil erschienen war, denn die Uniformen müssen erst noch beschafft werden. Die Schutzkleidung für die Einsätze und Übungen indes lasse nicht mehr lange auf sich warten, kündigte Alesheims Bürgermeister Manfred Schuster an.

Vollwertiger Teil der Wehr ist ihr weibliches Segment aber jetzt schon. Dafür sorgte die nach alter Sitte mit Handschlag vollzogene Aufnahme der 14 Damen durch Kommandant Martin Schleich und seinen Stellvertreter Martin Goppelt. Aufgenommen wurden Barbara Amslinger, Anita Baumgärtner, Katrin Klaus, Kathrin Näpflein, Carolin Ruppert, Anna Schuster,  Petra Seegmüller, Anja und Heidi Stöhr, Agnes Thanbichler, Julia, Melissa und Vanessa Wenk sowie Anja Zäh.

Erstmals diskutiert worden sei eine weibliche Verstärkung der Wehr bei den Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen im Jahr 2015, rief Schuster in Erinnerung. Nun wurde aus der Idee Wirklichkeit, was durch die Bank auf ein positives Echo stieß. „Eine feine Sache!“, erklärte Vorsitzender Karl Näpflein. Er sei „froh und dankbar“ für die Kameradinnen, betonte Landrat Gerhard Wägemann. Durch sie werde die Flexibilität bei Einsätzen gesteigert und personellen Engpässen vorgebeugt.

Durch die Frauen ist die Schar der Aktiven auf 68 angewachsen. Ebenso galt es in jüngster Zeit, je eine Austritt und einen Eintritt zu verzeichnen, vermeldete Schleich. In seinem Bericht konnte er auf ein eher ruhiges Jahr 2016 zurückblicken. Ein Wohnungsbrand, zu dem man gerufen wurde, entpuppte sich als qualmender Kaminofen. Außerdem galt es eine Ölspur im Ort zu beseitigen.

Zu den zahlreichen Übungen habe sich auch eine Gemeinschaftsübung gesellt, bei dem der gesamte Vorrat an B-Schläuchen benötigt worden sei. Bei der Verkehrsabsicherung zum Laternenumzug hätten sich die von der
Gemeinde zur Verfügung gestellten Langjacken für widriges Wetter bewährt.

Gesellige Aktivitäten, wie der Besuch des Feuerwehrfestes Sammenheim oder das eigene Grillfest, rundeten das Jahr ab. Heuer stünden eine Inspektion sowie die Leistungsprüfungen auf der Agenda. Beim Festzug anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Weißenburger Wehr marschiert man zudem mit. Auch für Unvorhergesehenes ist die Trommetsheimer Wehr mit einem deutlichen Plus in der Kasse gut gerüstet.

Lob gab es für jene Männer, die für jahrzehntelanges aktives Wirken in der Wehr ausgezeichnet wurden. „Ihr seid damit zu Vorbildern in der Gemeinde geworden – ob Ihr das nun wollt oder nicht“, würdigte sie Bürgermeister Schuster. Kreisbrand­inspektor Eduard Ott lobte die „treue Pflichterfüllung“. Sie trügen zu einer nach wie vor hohen Feuerwehrdichte im Landreis bei, was einen „entscheidenden Sicherheitsgewinn“ darstelle, meinte Landrat Wägemann.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten samt einer Woche im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain: Hermann Amslinger, Hermann Fitzinger, Klaus Katheder, Gerhard Lyrhammer, Günther Meyer, Vorsitzender Karl Näpflein und Alfred Schuster. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold gab es für stell­vertretenden Kommandanten Martin Goppelt, Bernd Hertlen, Thomas Hertlen, Jens Klaus, Norbert Lutz, Kommandant Martin Schleich, Martin Stöhr, Friedrich Wenk und Helmut Zäh. 

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