Dienstag, 13.11.2018

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Hart erkämpfter Heimsieg gegen die Hellenen

VfL-Baskets setzten sich in einem spannenden Spiel mit 92:86 gegen die Gäste aus München durch - 06.11.2018 08:39 Uhr

Engagiert dagegengehalten: Die Treuchtlinger VfL-Baskets bezwangen die starke Mannschaft der Hellenen München mit 92:86 Punkten und zeigten dabei wieder ihre typischen Stärken. Neben den Stammkräften wie Kapitän Stefan Schmoll zeigten auch die jungen Baskets eine sehr gute Leistung. © Rainer Heubeck


Dann aber zeigten die VfL-Korbjäger ihre tolle Mentalität, hielten auch in den Zweikämpfen und bei den Rebounds voll dagegen und sicherten sich am Ende den wichtigen und dritten Sieg in der Regionalliga Südost. Die Baskets haben nun sechs Punkte aus sechs Partien (drei Siege und drei Niederlagen).

Zu Beginn hatte das allerdings nicht nach einem positiven Ausgang ausgesehen. Die Hellenen trafen in der Anfangsphase einfach immer, neun von neun Würfen landeten im Korb, die Treuchtlinger konnten mit dieser Quo­te nicht mithalten, und so stand es nach den ersten zehn Minuten 30:22 für die Gäste. Harlanders Ansprachen in der Auszeit und in der Viertelpause zeigten Wirkung, die VfL-Spieler wa­ren näher am Mann und machten es den Münchnern zunehmend schwerer, die Bälle zu bekommen. Die bekannte VfL-Einstellung und ein „bedingungsloser Kampf“ (Harlander) der VfL-Truppe brachte die Wende: Das zweite Viertel ging mit satten 19 Punkten (27:8) an die Treuchtlinger, die in der Halbzeit mit 47:38 vorne lagen.

Hellenen auf Distanz gehalten

Nach der Pause rollte die VfL-Angriffsmaschine weiter, zwischenzeitlich führte Treuchtlingen mit 16 Punkten. Dann riss bei den Hellenen Omari Knox den Taktstock an sich und startete sein Soloprogramm. Immer wieder lochte er die Drei-Punkte-Würfe ein und war von der VfL-Defense so gut wie nicht zu verteidigen. Doch das sollte gegen die an diesem Tag sehr starken Baskets nicht reichen. Simon Geiselsöder mit 24 und Florian Beierlein mit 18 Punkten hielten zusammen mit Claudio Huhn, Tim Eisenberger, Stefan Schmoll, Robin Seeberger, Luca Wörrlein und Jonathan Schwarz die Hellenen erfolgreich auf Distanz. Die kamen den Baskets zwar immer wieder gefährlich nahe, doch in jeder brenzligen Situation fand der VfL eine Lösung – etwa Simon Geiselsöder mit einem Dreier zum 74:70 oder von der Freiwurflinie. 43 wurden den Baskets gegen aggressiv spielende Münchner zugesprochen, stolze 34 davon wurden verwandelt. Diese fast 80-prozentige Trefferquote war letztlich mit ein Garant für den Heimerfolg der Baskets.

„Wir waren voll da und haben sehr robust agiert“, bilanzierte Stephan Harlander nach der Partie. Die Dinge, die in den Trainingseinheiten angesprochen und einstudiert worden waren, „wurden umgesetzt“, zeigte sich der Trainer zufrieden. „Es geht in die richtige Richtung.“ Für den Coach war die Partie der erwartete heiße Kampf gegen „ein Top-Fünf-Team“ der Liga. Nach den gezeigten Leistungen im Oktober „war der Sieg für uns sehr wichtig. Wir haben für uns gezeigt, dass wir es können“.

VfL Treuchtlingen: Simon Geiselsöder (24 Punkte, 7 Rebounds), Florian Beierlein (18), Stefan Schmoll (14, 3 Steals), Tim Eisenberger (12, 10 Rebounds), Claudio Huhn (12, 6 Assists), Robin Seeberger (6), Luca Wörrlein (4), Jonathan Schwarz (2), Kevin Vogel, Moritz Schwarz, Tobias Hornn, Jonathan Pospiech.

Hellenen München: Omari Knox (37 Punk­te, 4 Assists, 3 Steals), William Bessoir (17, 13 Rebounds), Oscar Gonzalez (7), Petar Bevanda (7), Robel Atobrhan (7), Giacomo May (6), Apostolos Diamantis (3), Ioannis Vasileiadis (2), Kamillo Rosenthal.

Endstand: 92:86. Viertelergebnisse: 22:30; 27:8, 18:22; 25:26. 

Rainer Heubeck

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