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Mittwoch, 19.12.2018

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Langenaltheim: Großeinsatz bei Brand einer Lagerhalle

Fast 200 Feuerwehrmänner kämpften in der Nacht mit widrigsten Bedingungen - 18.03.2018 10:41 Uhr

Einer der schwersten Brände seit Jahren: Eine Lagerhalle nahe der B2 bei Langenaltheim brannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag komplett nieder. Rund 180 Feuerwehrleute waren im Einsatz. © NEWS5/Goppelt


Kurz nach 23 Uhr meldete ein Autofahrer der Einsatzzentrale, dass Flammen aus einer Lagerhalle nahe der B2 schlagen. Den Feuerwehrkräften, die weniger Minuten später vor Ort eintrafen zeigte sich das Aumaß des Brandes. Die Flammen loderten bereits meterhoch aus der Halle, in der landwirtschaftliche Maschinen und Geräte gelagert waren. In der Folge taten die 180 Einsatzkräfte ihr Möglichstes, um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Doch nicht nur der starke Schneefall erschwerte die Löscharbeiten, sondern auch die Löschwasserversorgung. Zudem waren 40 Ehrenamtliche des BRK und der Johanniter im Einsatz, welche für warme Zelte und Getränke sorgten.

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Langenaltheim: Feuerwehr leistete Schwerstarbeit

Ein Großbrand, ausgerechnet in einer Nacht mit starken Schneefall und eisigen Temperaturen. Der Brand einer Lagerhalle bei Langenaltheim kam zur Unzeit. Mit rund 180 Kräften rückten die Feuerwehren aus und konnten die Flammen nach einer langen Samstagnacht in den Griff bekommen. Der Schaden dürfte deutlich im sechsstelligen Bereich liegen.


Um Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, verlegten die zahlreichen beteiligten Feuerwehren Leitungen über mehrere hundert Meter. Sie mussten mit ihren Schläuchen sogar die nahe B2 überqueren, um die nächstgelegenen Weiher zu erreichen. Die Bundesstraße musste in der Nacht deshalb gesperrt werden. Es dauerte dreineinhalb Stunden, bis der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht war, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch bis in den Morgen.

"Die Kollegen haben trotz den widrigen Wetterbedingungen eine super Arbeit gemacht", lobte Kreisbrandmeister Andreas Seegmüller seine Kollegen. Das Bayerische Rote Kreuz war ebenfalls vor Ort. Zwar gab es keine Verletzten, aber sie kümmerten sich unter anderem um die Versorgung der Feuerwehrmänner mit heißen Getränken. Die konnten sie bei Minustemperaturen im knapp zweistelligen Bereich gut brauchen. Die Ermittlungen zur Brandursache durch die Kriminalpolizei laufen. Noch gibt es seitens der Polizei keine offizielle Pressemeldung zu dem Brand. Sowohl  die Schadenshöhe als auch eine mögliche Ursache für das Feuer sind derzeit völlig unbekannt.


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Jan Stephan

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