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Neuauflage für das "überragende Hinspiel"

Treuchtlinger Korbjäger spielen am Samstag, 18. März, um 17.00 Uhr in Breitengüßbach (5.) - 18.03.2017 06:00 Uhr

Ein enges, umkämpftes und richtig gutes Hinspiel: Die VfL-Baskets (hier eine Szene mit Simon Geiselsöder) setzten sich in der Vorrunde hauchdünn mit 70:69 gegen Breitengüßbach durch. Und heute im Rückspiel? © Uwe Mühling


Von der Tabellensituation her hat sich für beide Teams seit dem letzten Aufeinandertreffen einiges verändert. Beim Hinspiel hatten sowohl Treuchtlingen als auch Breitengüßbach noch gute Perspektiven im Titelrennen. Die Meisterschaft ist inzwischen aber zugunsten des BBC Coburg entschieden, für die nachfolgenden Teams geht es nur noch um die Plätze. Der VfL ist aktuell Zweiter mit 32 Punkten, sein heutiger Gegner kommt auf 26 Zähler und steht vor dem heutigen Match auf Rang fünf.

Weil selbst der zweite Platz in der 1. Regionalliga Südost letztlich wertlos ist und keine Aufstiegschance bietet, ist es nicht immer ganz einfach, die Motivation im Endspurt noch hochzuhalten. Die Treuchtlinger wollen es dennoch versuchen. Die Mannschaft hat sich fest vorgenommen, den zweiten Rang und damit den Vizetitel zu verteidigen. Die wohl höchste Hürde auf diesem Weg stellt das Auswärtsspiel in Breitengüßbach dar. Danach kommen noch Heimspiele gegen Leitershofen (25. März) und Jena II (8. April) sowie das Mittelfranken-Duell in Herzogenaurach (1. April).

Ursprünglicher Favorit

Nach dem „überragenden Hinspiel“, hofft VfL-Trainer Stephan Harlander nun auf ein weiteres sehenswertes Duell zwischen Breitengüßbach und Treuchtlingen. Den Coach überrascht es, dass die Oberfranken bereits neun Niederlagen kassiert haben (Treuchtlingen hat sechsmal verloren). „Vor Saisonbeginn war Breitengüßbach für mich der ernsthafteste Konkurrent für Coburg. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass die Meisterschaft zwischen diesen beiden Teams entschieden wird“, sagt Harlander.

Gleichzeitig scheint es der Verein aus dem Bamberger Raum aber nicht geschafft zu haben „die Saison komplett und konstant durchzuspielen“. Zuletzt verloren die Güßbacher in Bad Aibling (80:91), wobei sie bereits auf Dimitry McDuffie verzichten mussten, der bis Saisonende nicht mehr zur Verfügung steht. Er zählt mit Erik Land, Alexander Heide und
den Dippold-Brüdern zu jenen TSV- Akteuren, die im Schnitt  zweistellig treffen.

Auch wenn McDuffie nicht mehr dabei ist, hat der heutige VfL-Gegner eine hohe Qualität. Laut Stephan Harlander haben im Prinzip alle Breitengüßbacher schon in 2. Bundesliga ProB aufwärts oder auch in der Nachwuchs-Bundesliga gespielt. „Von den Spielern her ist das eine Topmannschaft. Wenn wir dort gewinnen wollen, müssen wir richtig gut sein“, steht für den Treuchtlinger Trainer eindeutig fest.

Aus Harlanders Sicht war der Sieg gegen Zwickau am vergangenen Samstag in der „Sene“ enorm wichtig für die Mannschaft und auch für die Fans. Der Coach selber war nicht mit allem zufrieden, freute sich aber, dass seine Mannschaft „in Ansätzen gezeigt hat, wie schön sie spielen kann“. Dass es am Ende ein dreistelliger Sieg wurde (101:88), war natürlich auch ein wenig Balsam auf die Wunden, nachdem zuvor vier von fünf Partien ver­loren gegangen waren.

Nach dem „Offensivspektakel“ (Harlander) gegen Zwickau darf man gespannt sein, ob es nun gegen Breitengüßbach eine ähnliche „Verteidigungsschlacht“ (nochmals Harlander) wird, wie im Hinspiel. Beim VfL ist noch offen, ob Polizist Claudio Huhn zur Verfügung steht und ob Jonas Rauch trotz seiner Rückenprobleme spielen kann. Fehlen wird Kevin Vogt, der am Wochenende verreist ist.

Das Team: Stefan Schmoll, Tim Eisenberger, Florian Beierlein, Simon Geiselsöder, Arne Stecher, Claudio Huhn (?), Jonas Rauch (?), Jonathan Schwarz, Nico Jahnel und Tobias Heinz. Eventuell kommt noch jemand aus der „Zweiten“ dazu. 

Uwe Mühling

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