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Oberhochstatter Narren feierten ausgelassen

Rosenmontagsball mit vielen Überraschungen - 01.03.2017 13:00 Uhr

Tanzende Geister: So hatte sich auch zum Rosenmontagsball die Juniorengarde des OCV bei ihrem Schautanz präsentiert. © Robert Renner


Garde- und Schautänze durften ebensowenig fehlen, wie ein Sketch und lustige lokale Begebenheiten in der Bütt „An der Milchrampe“. Die beiden Bauern, die sich dort in entsprechender Aufmachung und in Gestalt von Andreas Weglehner und Tobias Satzinger trafen, hatten wieder allerlei Unterhaltsames aus dem Ort zu berichten: vom Billardtischtransport mit Hindernissen und einer Skiabfahrt mit Schubkarre angefangen bis hin zur Geschichte, bei der OCV-Präsident Tobias Satzinger höchstselbst beim Almabtrieb mit dem Gesicht voraus in einen Kuhfladen fiel. Ein anderer habe sich ausgeschüttet vor Lachen, wusste Satzinger zu berichten. „Ausgelacht, umgedreht und zack ist er selber dringelegen“, feixte er nicht ohne Schadenfreude.

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Bestatter statt Sanka

Bemerkenswert auch die Erzählung von den Vorbereitungen zu einer Hochzeit vor der Oberhochstatter Kirche, bei der sich ein junger Mann mit einer Motorsäge verletzte. Die Blessuren waren letztlich nicht so schlimm wie zunächst angenommen. Auf jeden Fall war aber der Rettungsdienst verständigt worden. Als der nicht unmittelbar nach dem Anruf anrückte, meinte eine Passantin: „Ruft lieber den Unger, der ist schneller wie der Sanka.“ Kurz darauf waren die Sanitäter aber da und konnten besser helfen, als der Bestatter.

Für viel Unterhaltung sorgte das Gefrotzel zwischen Präsident und Hofmarschall sowie Prinzessin. Marie I. hatte sich für so manchen Schabernack, den sich die beiden OCV-Frontmänner während der Session erlaubt hatten, beim Rosenmontagsball gerächt. Zunächst mussten die beiden ein Wetttrinken über sich ergehen lassen, der Verlierer musste alle erwachsenen OCV-Aktiven in die Bar einladen.

Hernach durften Präsident Tobias Satzinger und Hofmarschall Alexander Durst beim Prinzenwalzer mittanzen – hübsch ausstaffiert mit Tüllröck-chen und rosa Kleid. „Heut’ darf es sogar ein extra langer Prinzenwalzer sein“, flötete Marie I. in Richtung der Band „Stark“, die für beste Partystimmung zwischen und nach den OCV-Auftritten sorgte.

Ebenfalls etwas anders als in dieser Faschingssession üblich war die Zugabe des Männerballetts ausgefallen. Die jungen Herren hatten sich in diesem Jahr ja als Dienstmädchen mit üppigen Oberweiten auf die Tanzflächen der Region gewagt. Am Rosenmontag ließen sie nun die Hüllen fallen. Dazu erhielten die begnadeten Körper aktive Unterstützung von den Mädels der Prinzengarde, die den Tänzern kurz einmal demonstrierte, wie ihr Auftritt eigentlich hätte aussehen sollen.

Nach dem offiziellen Teil wurden noch lange und kräftig die Tanzbeine geschwungen. Und natürlich herrschte in der Bar Hochbetrieb. 

Robert Renner

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