Donnerstag, 15.11.2018

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Punkteteilung nach turbulenter Schlussphase

TSV Röttenbach und SG Ramsberg/St. Veit trennten sich im Keller-Duell mit 1:1 - 23.05.2018 11:51 Uhr

Turbulente Strafraumszene: Zwischen dem TSV Röttenbach und der SG Ramsberg/St. Veit ging es um wichtige Punkte im Kreisliga-Abstiegskampf. Das 1:1, das unterm Strich herauskam, brachte keine der beiden Mannschaften so richtig weiter. Gut 150 Zuschauer sorgten für eine schöne Kulisse bei der Partie mit Derbycharakter. © Uwe Mühling


Man merkte beiden Teams an, dass im Abstiegsrennen viel auf dem Spiel stand. Dementsprechend verkrampft gingen der TSV und die SG zunächst zu Werke und lieferten immer wieder Fehlpässe. Röttenbach hatte in der ersten halben Stunde durch Andreas Schneider die große Chance zur Führung, als er im „1 gegen 1“ am sehr starken SG-Keeper Johannes Naß scheiterte und Dominik Seitz den Ball noch ablief. Auch Marco Böhm hatte die große Chance zum 1:0 für die SG. Er spielte fairerweise weiter, als er von Röttenbachs Keeper Markus Trost im Strafraum getroffen wurde. Böhms Hereingabe aus spitzem Winkel fand dann keinen Abnehmer mehr. Röttenbach hatte danach noch zwei kleinere Möglichkeiten.

Nach der Pause wurde es munterer: Sebastian Zottmann eroberte den Ball für Ramsberg-Veit, aber seine präzise Hereingabe wurde vor dem einschussbereiten Marco Böhm gerade noch weggespitzelt. Nach 61 Minuten folgte der Schock für die SG: Einen direkten Freistoß verwandelte Röttenbachs Kapitän Sebastian Singer und unhaltbar für Naß zum 1:0.

Die Gäste zeigten eine gute Moral und schlugen nur drei Minuten später zurück: Sven Egerer brachte im zweiten Anlauf eine Flanke nach innen, wo TSV-Keeper Trost nur mit den Fingerspitzen an den Ball kam. Der Abpraller landete bei Zalan Toth, der volley zum 1:1 traf.

In der Schlussphase wurde es noch richtig hektisch – und teils auch sehr hart. Joscha Minderlein eroberte den Ball gegen einen TSV-Verteidiger, passte wunderbar nach innen und Pascal Wnendt verfehlte aus fünf Metern Entfernung das leere Tor. Die SG wollte den „Dreier“, und kurz vor Schluss folgte der Aufreger des Spiels: Dominik Seitz eroberte den Ball an der Mittellinie und setzte zu einem sehenswerten Solo an. Dieses wurde  vom Röttenbacher Michael Werzinger 25 Meter vor dem Tor beendet, ohne dass dabei der Ball im Spiel war. „Rüde und brutal“, beurteilte die SG das Foulspiel.

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Es gab danach Rudelbildung und ein kleines Handgemen­ge. Der junge und gut leitende leitende Schiedsrichter Vincent Lörler zog es bei diesem Tumult vor, nur Michael Werzinger für sein Foulspiel mit der Gelben Karte zu verwarnen.

„Nächste Woche erwartet die SG den spielstarken TSV Heideck und sollte sich der kämpferischen Tugenden erinnern, denn die zählen im Abstiegskampf“, schreibt SG-Spielleiter  Martin Riedl zum Abschluss seines Berichts.

TSV Röttenbach: Trost, Bührle, Serkan Er, Alexander Wechsler, Serdar Er, Werzinger, Singer, Schroll, Schneider, Probst, Akif Er (eingewechselt: Lukas Wachter, Christian Ritzer, Lang); Trainer: Klaus Wachter.

SG Ramsberg/St. Veit: Naß, Löffler, Dominik Seitz, Tobias Seitz, Haueis, Egerer, Zottmann, Herzog, Minderlein, Toth, Böhm (eingewechselt: Hobler, Wnendt, Petrenz); Trainer: Stefan Birngruber.

Schiedsrichter: Vincent Lörler (ESV Ansbach/Eyb)
Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Sebas­tian Singer (61.), 1:1 Zalan Toth (64.).

  

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