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Rückrunden-Start des VfL in Oberhaching

Treuchtlinger gastieren am Sonntag um 16.00 Uhr im Münchner Süden – „Zweite“ hat am Samstag ein Bayernliga-Heimspiel - 08.01.2016 15:45 Uhr

Eine Szene aus dem Hinspiel: Beim 77:68-Erfolg der VfL-Baskets gegen Oberhaching in der Vorrunde war Tim Eisenberger (links) mit 20 Punkten der Treuchtlinger Topscorer. Peter Maischak (rechts) feierte damals sein Comeback.

Eine Szene aus dem Hinspiel: Beim 77:68-Erfolg der VfL-Baskets gegen Oberhaching in der Vorrunde war Tim Eisenberger (links) mit 20 Punkten der Treuchtlinger Topscorer. Peter Maischak (rechts) feierte damals sein Comeback. © Mühling


Beide VfL-Teams mischen in ihren Ligen vorne mit – die „Erste“ als Tabellendritter, die „Zweite“ als Rangvierter. Aus Sicht von Cheftrainer Stephan Harlander stehen die Treuchtlinger Korbjäger mit Blick auf die bis­herigen Leistungen und den Saisonverlauf damit „genau richtig“. Und sie wollen dafür sorgen, das es auch im neuen Jahr so bleibt beziehungsweise noch besser wird. Von daher würden sowohl die Regionalliga-Mannschaft als auch die Bayernliga-Truppe zum Jahresauftakt ihre Vorrundenerfolge gegen Oberhaching und Tegernheim gerne wiederholen.

„Bombenleistung“

Die VfL-Erste hat sich Ende 2015 mit einem echten Paukenschlag in die Weihnachtspause verabschiedet. Sie gewann beim Tabellenführer BG Leitershofen/Stadtbergen und bleibt so­mit an den Schwaben sowie am Tabellenzweiten FC Bayern München II dran. Seiner Mannschaft attestierte Coach Harlander in Stadtbergen eine „Bombenleistung“. Man habe gesehen, was alles möglich ist, wenn man gut vorbereitet ist und dann kompakt und konzentriert spielt. Da lasse es sich dann sogar verschmerzen, „dass wir weit weg von einer tollen Offensivleis­tung waren“.

Genau diese Konzentration und Kompaktheit fordert der Trainer nun auch für das sonntägliche Spiel in der Gymnasiums-Turnhalle in Oberhaching. Dort konnten die Treuchtlinger bislang erst einmal gewinnen, und zwar in der vergangenen Saison. Den damaligen Erfolg würden sie nun gern wiederholen, wissen aber auch, dass die „Tropics“ um ihren Trainer und Ex-Nationalspieler Robert Maras nach der durchwachsenen Hinrunde und Platz neun nun die „Reset“-Taste drücken und noch einmal durchstarten wollen.

Insgesamt ist VfL-Coach Harlander vor dem Auftakt optimistisch. Am 2. Januar hat er mit seinem Team das Training wieder aufgenommen. „Alle haben gut trainiert und sind mit viel Spaß dabei. Die Mannschaft macht einen guten Eindruck“, sagt er. Mit einem Sieg im Münchner Süden könnte nach Harlanders Worten eine gute Basis für den Rest der Saison und eine erfolgreiche Rückrunde gelegt werden.

Nach dem Start bei den Oberbayern folgen drei Heimspiele und nur eine Auswärtspartie für den VfL: Am Samstag, 16. Januar, gastiert der BBC Bayreuth II in der Turnhalle der Senefelder-Schule, dann geht die Reise zum Schlusslicht München Basket (23. Januar), ehe sich Rosenheim (30. Januar) und Ansbach (13. Februar) in Treuchtlingen vorstellen – mal sehen, ob es bei diesem Programm für die Altmühlstädter erneut mit einem 5:0-Start wie in der Vorrunde klappt.

Personelle Besserung

Etwas entspannt hat sich die Personalsituation, zumal Peter Maischak seine Rückenbeschwerden auskuriert hat und Aleko Mavropoulos sowie Jonas Rauch nach ihren Verletzungspausen wieder eingestiegen sind. Das hat auch Leon Fruth versucht, musste aufgrund seiner Knochenhautentzündung aber erneut passen. Fehlen werden weiterhin der Langzeitverletzte Volker Lang (Hüftprobleme)und Simon Geiselsöder (Auslandssemester).

So ergibt sich das Aufgebot für das Match in Oberhaching fast von selbst: Stefan Schmoll, Tim Eisenberger, Claudio Huhn, Peter Maischak, Florian Beierlein, Florens Remmele, Arne Stecher, Jonathan Schwarz, Jonas Rauch, Kevin Vogt, Nico Jahnel, Aleko Mavropoulos und Tobias Heinz.

All diese Akteure waren auch schon in der Vorrunde fleißig am Ball, wobei Kapitän Stefan Schmoll mit 18,9 Punkten pro Partie nicht nur der Top­scorer war (Peter Maischak folgt mit 16,1), sondern zusammen mit Maischak auch die meisten Rebounds holte (je 7,8 pro Spiel). Die meisten Assists steuerte Tim Eisenberger bei (5,8 pro Spiel), die meisten Dreipunktewürfe erzielte Claudio Huhn (1,8 pro Spiel). Das ist aber nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Bas­ketball-Scouting.
  

Uwe Mühling

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