Donnerstag, 15.11.2018

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Trainerwechsel beim SV Alesheim

Jürgen Schwarz übernimmt im Endspurt für Rene Ferstl - 18.05.2018 08:23 Uhr

Trainerwechsel: Rene Ferstl (li.) ist nicht mehr Coach des SV Alesheim, sein Vorgänger Jürgen Schwarz (re.) hat vorerst übernommen. © Archivfotos: Mühling/Katheder


Die Trennung zwischen dem SVA und seinem Coach Rene Ferstl erfolgte letztlich im „gegenseitigen Einvernehmen“, wie Jürgen Schwarz gegenüber unserer Zeitung erklärte. Auch private/gesundheitliche Gründe haben bei der Entscheidung eine Rolle gespielt. Ferstl war bereits seit Mitte April nicht mehr an der Seitenlinie, weil er sich einer Fußoperation unterziehen musste. Schwarz sprang als Interimstrainer ein, zunächst war aber noch ein Comeback Ferstls geplant.

Nach der Pause einigten sich beide Seiten nun jedoch zu Wochenbeginn auf ein vorzeitiges Ende der Zusam­menarbeit. Jürgen Schwarz: „Es hat einfach nicht mehr optimal gepasst.“ Noch vor wenigen Wochen hatte man geplant, auch in der kommenden Saison mit dem Coach aus dem kleinen Ort Brombach weiterzumachen. Das hat sich durch die jüngste Entwick­lung erledigt, und der SVA ist auf Trainersuche für die neue Saison. Letztlich war Rene Ferstl, der früher auch beim TSV 1860 Weißenburg und bei der TSG Ellingen gespielt hat, nur ein knappes Jahr in Alesheim tätig. Zuvor war er bei mehreren Vereinen als Spielertrainer recht erfolgreich gewesen.

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Der SV Alesheim feiert den Aufstieg in die Kreisklasse

Der SV Alesheim hat am jüngsten Spieltag in der A-Klasse West durch einen 3:0-Erfolg über den FC Aha die Meisterschaft perfekt gemacht. Damit kehrt der SVA schon ein Jahr nach dem Abstieg wieder in die Kreisklasse zurück. Alesheims Coach Jürgen „Blacky“ Schwarz hat damit gleich in seinem ersten Trainerjahr bei den Alesheimern ein Erfolgserlebnis.


Mit Jürgen „Blacky“ Schwarz steht nun (wieder) ein alter Bekannter in der Verantwortung. Er war bis 2017 Trainer und übernahm dann im Vorstand die Funktion des sportlichen Leiters. Nun muss der 48-Jährige al­lerdings den „Feuerwehrmann“ spielen, denn die Alesheimer sind zuletzt auf Rang zwölf abgerutscht, der am Saisonende die Relegation bedeuten kann. Genau diese Relegation will der SVA aber vermeiden – am besten mit dem Sprung über den Strich (Platz elf) oder mit einer besseren Punktausbeute als die Tabellenzwölften der anderen Kreisklassen.

Vier Spiele haben die Alesheimer noch vor sich. Nach der Pfingstpause folgt zunächst am Freitag, 25. Mai, das Heimspiel gegen die DJK Dollnstein. Zwei Tage später folgt das Gastspiel in Westheim. Zum Abschluss muss der SVA in Stopfenheim (3. Juni) und zu Hause gegen Gnotzheim (10. Juni) ran. 

Uwe Mühling

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