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Treuchtlinger Youngster auf Höhenflug in der Bayernliga

Das 91:70 der VfL-Zweiten bedeutete bereits den sechsten Saisonsieg und aktuell Platz drei – Coach Marius Lang ist „mega zufrieden“ - 05.12.2018 09:31 Uhr

Derzeit kaum zu stoppen: Luca Wörrlein (am Ball) ist momentan der herausragende Werfer bei der zweiten Mannschaft der VfL-Baskets in der Bayernliga Mitte. Im Mittelfrankenderby gegen He-roldsberg trumpfte der 18-Jährige erneut mächtig auf und steuerte 34 Punkte zum Treuchtlinger 91:70-Erfolg vor heimischer Kulisse bei – es war Saisonsieg Nummer sechs. © Uwe Mühling


Momentan steckt die VfL-Zweite in einer Serie von Heimspielen. Nach dem knappen 73:72 gegen Cham folgte nun in der Turnhalle der Senefelder Schule ein klarer 91:70-Erfolg gegen TuSpo Heroldsberg. Am Samstag geht es erneut zu Hause gegen Sulzbach-Rosenberg weiter. Im Mittelfranken-Derby gegen Heroldsberg führten die Gastgeber von Beginn an und bauten die Führung sukzessive aus. 19:13 stand es nach dem ersten Viertel, 50:35 zur Pause.

Im dritten Abschnitt erlitten die Treuchtlinger dann „einen Einbruch in der Defense“, wie Lang feststellen musste. Die Führung geriet zwar nicht ernsthaft in Gefahr (65:51 stand es am Ende des dritten Durchganges), doch gegen einen stärkeren Konkurrenten könnte es durchaus eng werden. Letztlich zogen die VfL-Youngster im letzten Abschnitt noch zum 91:70-Endstand davon, obwohl die dezimierten Heroldsberger bis zum Schluss kämpften und Paroli boten.

34 Punkte in einem Spiel

Topscorer der Treuchtlinger war einmal mehr Luca Wörrlein. Der 18-Jährige erzielte satte 34 Punkte. Ebenfalls zweistellig trafen Tobias Hornn, der bei seinen 14 Zählern vier Dreipunktewürfe dabei hatte, David Fruth (11) und Moritz Schwarz (10). Für die Treuchtlinger „Zweite“ war es im achten Spiel der sechste Sieg (bei zwei Niederlagen). Das bedeutet aktuell Rang drei mit zwölf Punkten. Ebenfalls zwölf Zähler hat der Tabellenzweite TSV Schwandorf. Spitzenreiter TV Augsburg bringt es auf die optimale Punktzahl von 16 und ist weiterhin ungeschlagen.

Während Marius Lang in der Verteidigung „Höhen und Tiefen“ zu beklagen hatte, zeigte er sich mit der Offensive sehr zufrieden. „Da greift ein Rädchen ins andere“, findet der Coach  mit Blick auf seine junge und spielstarke Mannschaft. Da stimmen momentan nicht nur die Ergebnisse, sondern vor allem auch die Entwicklung der Spieler, die den Unterbau der Regionalliga-Mannschaft bilden. Dort haben auch einige der Akteure aus der Treuchtlinger Reserve bereits ihre Einsatzzeiten.

Die aktuelle Erfolgswelle freut den Trainer natürlich. Das gilt besonders auch mit Blick auf das Alter der Mannschaft. „Der Schnitt dürfte bei 18 bis 19 Jahren liegen“, meint Marius Lang. Aus beruflichen Gründen steht der bisherige „Oldie“ Sebastian Burger (27 Jahre) nicht mehr zu Verfügung. Somit sind Oliver Linss und Leon Fruth (beide Jahrgang 1995) mit 23 Jahren schon die ältesten Spieler im Team. Demnächst wird der Schnitt im übrigen nochmals sinken, weil  Linss aus beruflichen Gründen nach Ingolstadt wechseln wird.

„Der Kader wird jünger, leider aber auch kleiner“, stellt Trainer Marius Lang fest. „Aber wir werden die Situation so annehmen“. Wie bislang, so werden auch die ganz jungen Korbjäger (Carl Wachtel ist erst 15) weiterhin regelmäßig ihre Einsatzzeiten bekommen, um sich weiterzuentwickeln.

Das wird auch am kommenden Wochenende so sein. Am Samstag, 8. Dezember, um 16 Uhr folgt das dritte Treuchtlinger Heimspiel in Serie. Zu Gast wird der Aufsteiger BG Sulzbach Rosenberg sein, der ebenso wie Heroldsberg im Tabellenkeller steht, der sich zuletzt aber „gefangen“ hat, wie Marius Lang weiß. „Das ist ein ernstzunehmender Gegner, der heiß laufen kann, wenn man ihn spielen lässt“. Von daher die klare Forderung des VfL-Coaches: „Wir müssen eine bessere Defense spielen“.

VfL Treuchtlingen II: Luca Wörrlein (34 Punkte), Tobias Hornn (14, davon 4 Dreier), David Fruth (11), Moritz Schwarz (10), Moritz Rettner (8), Tobias Heinz (7), Yannick Rapke (4), Leon Fruth (3), Oliver Linss, Carl Wachtel.

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TuSpo Heroldsberg: Philipp Hesel (15), Micha-Benjmain Hellmann (14), Arseny Bunin (12), Marvin Matl (11), Okan Yilmaz (10), Mihael Kolb (7), Horia Kraus (1).

  

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