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Versicherungsproblem um den Maibaum gelöst

07.12.2017 06:00 Uhr

© Jan Stephan


Nach einigen Anfragen von Vereinen und Gruppen, die das traditionelle Maibaumaufstellen vornehmen, folgte die Stadt einer Empfehlung der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) und ließ durch den Stadtratsbeschluss formal feststellen, dass die Aufstellaktionen stets im Auftrag der Kommune erfolgen. „Gleichwohl sind weiterhin die vor Ort Verantwortli­chen der Vereine und anderen Gruppierungen verpflichtet, die Vorschriften zur Verhütung von Unfällen einzuhalten“, heißt es in den Sitzungsunterlagen. Die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen seien zu beachten.

Die KUVB macht in einer Pressemitteilung deutlich, dass „Mitglieder von Burschenschaften oder Vereinen“ beim Maibaumaufstellen „nur dann gesetzlich unfallversichert“ sind, „wenn sie beziehungsweise ihre Organisation“ im offiziellen Auftrag der Gemeinde tätig werden“.

Wenn ein Verein eigenverantwortlich einen Maibaum aufstelle, entfalle der gesetzliche Unfallversicherungsschutz über die KUVB. Eingetragene Vereine könnten sich bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft nach Versicherungen erkundigen.

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Stadtrat Karl Roth (CSU), der auch Ortssprecher von Dettenheim ist, begrüßte ausdrücklich den Beschluss. Dieser sei für die Ortsteile wichtig. Auf Nachfrage bestätigte Oberbürgermeister Jürgen Schröppel, dass der Beschluss nicht nur für das Aufstellen von Mai-, sondern auch von Kirchweihbäumen gilt. 

Robert Renner

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