Dienstag, 23.10.2018

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Wettelsheim bleibt weiterhin Fußball-Bezirksligist

Klassenerhalt des SVW nach 2:0-Sieg gegen Greding – TSV 1860 Weißenburg untermauerte Rang drei - 21.05.2018 14:35 Uhr

Feucht-fröhlicher Jubel: Die Wettelsheimer feierten nach einem fulminanten Saison-Endspurt mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen den Klassenerhalt in der Bezirksliga Süd. © Uwe Mühling


Die Weißenburger gewannen mit 3:1 gegen den TSV Freystadt und sicherten sich damit den dritten Platz der Abschlusstabelle hinter dem Meister SC Großschwarzenlohe und dem „Vize“ SC Aufkirchen (Relegation). Die Wettelsheimer machten am Pfingstsamstag gleichzeitig mit einem 2:0 gegen den TSV Greding den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt. Absteigen müssen der TV Büchenbach, der SV Pölling und TuSpo Roßtal. Der SV Seligenporten II hatte schon während der Saison zurückgezogen.

SV Wettelsheim – TSV Greding 2:0

Der TV Büchenbach gewann am letzten Spieltag zwar mit 1:0 gegen die TSG 08 Roth, doch gleichzeitig hat der SV Wettelsheim seine Hausaufgaben gemacht: Durch zwei Tore von Hans-Christian Döbler und Julian Dürnberger sowie einen 2:0-Sieg gegen den TSV Greding hat das Team von Trainer Tobias Grimm nämlich aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Süd perfekt gemacht.

Die Wettelsheimer wussten, dass sie nach ihrer fulminanten Serie mit drei Siegen binnen drei Tagen nun alles selber in der Hand hatten. Mit einem "Dreier“ gegen Greding würde der Aufsteiger in der Bezirksliga bleiben - unabhängig vom Ergebnis des direkten Konkurrenten Büchenbach. Bis zur Pause stand es auf der Treuchtlinger Bezirkssportanlage (ebenso wie in Büchenbach) zwar 0:0 und die Nerven blieben angespannt.

Im zweiten Durchgang stellten die Wettelsheimer dann jedoch die Weichen auf Sieg und Partylaune: In der 63. Minute wurde Kevin Rasch im Strafraum gefoult und Kapitän Hans-Christian Döbler verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0. Knapp zehn Minuten später jubelte der große Wettelsheimer Anhang erneut, als sich Julian Dürnberger sich nach einem langen Ball von Döbler im Strafraum geschickt durchsetzte und zum 2:0 einschoss.

Damit war die Partie entschieden. Greding konnte nichts mehr zusetzen, Wettelsheim brachte das Spiel über die Zeit und feierte am Ende ausgelassen den Klassenerhalt, der zwischenzeitlich eigentlich schon abgeschrieben war. Der SVW bedankte sich am Ende einer Mammutsaison ausdrücklich bei der Stadt Treuchtlingen und dem ESV, denn auf deren Bezirkssportanlage hatte der Ortsteil-Klub für die komplette Saison 2017/2018 seine Heimspielstätte und ein Ausweichquartier. Der Grund: Der eigene Platz in Wettelsheim wurde grundlegend saniert. Zur neuen Spielzeit kann er wieder genutzt werden und darüber freut man sich beim SVW ganz besonders: endlich wieder richtige Heimspiele und nun auch Bezirksliga-Fußball am Wettelsheimer Hirschfeldweg.

SV Wettelsheim: Kluy, Michael Berthold, Matthias Müller, Tobias Krois, Simon Hüttinger, Zischler (77. Schupp), Döbler, Rasch, Renner (46. Enser), Halbmeyer, Dürnberger (89. Obel).

Schiedsrichter: Johannes Gründel (FC Herzogenaurach); Zuschauer: 300; Tore: 1:0 Hans-Christian Döbler (63. Minute, Elfmeter), 2:0 Julian Dürnberger (71.).

TSV 1860 Weißenburg - TSV Freystadt 3:1

Die Weißenburger haben dabei zum Abschluss einen 3:1-Erfolg gegen den TSV Freystadt gefeiert und ihren dritten Platz hinter dem Meister SC Großschwarzenlohe und „Vize“ SC Aufkirchen bestätigt. Im letzten Punktspiel (insgesamt waren es damit seit Juli 2017 stolze 48 Partien am Feld) hielten die Serien bei der Truppe von Trainer Markus Vierke. Zum neunten Mal in Folge blieb sie im Endspurt ungeschlagen (sieben Siege, zwei Unentschieden) und hat zudem alle Heimspiele der Rückrunde gewonnen – eine blitzsaubere Bilanz. Darüber zeigte sich auch der Coach stolz und zufrieden, denn er wollte unbedingt positiv aus der langen Saison rausgehen.

Schon in der ersten Hälfte waren die Weißenburger klar überlegen. Die hundertprozentigen Chancen fehlten aber ebenso wie die Tore. Ein Freistoß von Benjamin Weichselbaum strich ebenso vorbei wie ein Schuss von Yannik Strobel (nach schöner Vorlage von Marco Schwenke) und Michael Böhm scheiterte am Torwart. Beim Stand von 0:0 wurden die Seiten getauscht. Türöffner zum Sieg wurde dann nach der Pause ein Eigentor von Freystadts Matthias Sessler, der eine Flanke von Böhm unglücklich zum 1:0 ins eigene Tor lenkte (50.). Danach köpfte Andre Hofer aus fünf Meter drüber und auf der Gegenseite rettete Torhüter Johannes Uhl gegen Peter Bednar. In der 71. Minute erhöhte Hofer nach feinem Zuspiel von Tobias Reile auf 2:0 – es war der 21. Treffer für den besten Weißenburger Torjäger.

Die Partie war entschieden, der TSV 1860 spielte weiter nach vorne: Pech hatten Maik Wnendt, der nur die Latte traf (75.), und Markus Lehner, der eine Reile-Flanke knapp verpasste. In der 80. Minute fiel dennoch das dritte Tor, als Reile eine Hereingabe von Lehner zum 3:0 ins Netz bugsierte. Was blieb war der Freystädter Ehrentreffer durch Julian Pröbster nach einem Abspielfehler von Uhl. Das konnte die gute Laune für die Saison-Abschlussfeier nach einer insgesamt sehr erfolgreichen Weißenburger Saison aber keinesfalls trüben. 

TSV 1860 Weißenburg: Uhl, Lehner, Leibhard, Weglöhner, Schwenke, Blob, Strobel (46. Reile), Eco, Weichselbaum (56. Wnendt), Böhm (67. Forster), Hofer.

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Schiedsrichter: Niels Venus (TSC Weißenbronn); Zuschauer: 75; Tore: Matthias Sessler (50. Minute, Eigentor), 2:0 Andre Hofer (71.), 3:0 Tobias Reile (80.), 3:1 Julian Pröbster (83.). 

Uwe Mühling

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