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„Dies ist eine heilige Zeit, in der wir uns auf Weihnachten vorbereiten“, betonte der Geistliche in seiner kurzen adventlichen Besinnung. Er verglich unser Dasein mit einer kleinen Kerze, die lieber brennen sollte, um alles herzugeben, was in ihr steckt, anstatt in einem düsteren Karton zu bleiben. Genau so ist es mit uns Menschen: „Entweder Ihr zieht Euch zurück und es bleibt kalt und leer oder Ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen etwas von Eurer Wärme, Eurer Liebe oder auch Eurem Schmerz – so erhält Euer Leben einen Sinn. Je mehr Ihr für andere brennt, um so heller wird es für Euch selbst“, appellierte Pfarrer Jacobsen. Kirchenchor und Posaunenchor unter der Leitung von Gudrun Kamm gestalteten die Andacht musikalisch.
Anschließend ging es am alten Feuwehrhaus weiter. Der Kindergarten verkaufte Plätzchen und der Frauenkreis bot Adventskränze und -gestecke an. Die Hobbykünstler hatten Getöpfertes, Schmuck und Holzschnitzereien ausgestellt. Auch so manche kulinarische Süßigkeit wurde geboten. Die Klasse 5a der Nennslinger Mittelschule hatte eine Tombola vorbereitet, und im Gemeindehaus warteten Michaela und Jessica Schabdach mit selbst gebastelten Sternen auf. Altbürgermeister Karl Treiber hatte wieder alte Straßen- und Dorfbilder in Szene gesetzt. All dies und zahlreiche Bücher, Kalender und Weihnachtskarten konnten erworben werden.
Ein besonderer Höhepunkt für Groß und Klein war auch in diesem Jahr wieder die lebende Krippe. Zwischen Eseln, Lämmern und Schafen konnten die Besucher Maria (Martina Auernhammer), Joseph (Tobias Satzinger), das Christuskind und den Hirten (Manuel Philipp) bewundern. Und für das leibliche Wohl hatten die Burgsalacher mit Punsch, Bratwürsten und Glühwein auch bestens gesorgt.