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Am schlimmsten hatte es eine 29-jährige Ellingerin erwischt. Nach dem Zusammenprall mit dem Unfallverursacher landete ihr Auto mit voller Wucht im Graben der Bundesstraße. Der Wagen sah entsprechend aus. „Die hatte richtig Glück“, kommentierte ein Polizeibeamter vor Ort die verbeulte Karosserie samt gesprungenen Scheiben. Dem Schicksal danken darf aber auch der 19-jährige Unfallverursacher. Er verlor nach dem Zusammenprall die Kontrolle über das Fahrzeug, schlitterte über die doppelspurige Gegenfahrbahn und landete gut 200 Meter weiter in der Wiese. Das Auto überschlug sich und blieb auf der Seite liegen. Sowohl die Ellingerin als auch der Juraner wurden nur leicht verletzt.
Die Einsatzkräfte hatten jedoch alle Hände voll zu tun. Die Pleinfelder Feuerwehr rückte mit 32 Mann aus. Mehr als zwei Stunden vergingen, bis die Bundesstraße wieder freigegeben werden konnte. Die eingeklemmte Ellingerin wurde aus ihrem Auto befreit und der 19-jährige Juraner durch die Heckklappe aus seinem Fahrzeug gezogen. Beide wurden vom BRK medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Die Ellingerin und ein 24-jähriger Rother waren in ihren Autos in Richtung Nürnberg unterwegs und nutzten die Überholspur im Umfeld der Ausfahrt Pleinfeld Nord zum Überholen eines Lkws. Aus ungeklärten Gründen geriet der 19-Jährige, der Richtung Weißenburg fuhr, zu diesem Zeitpunkt mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Den Wagen des Rothers touchierte er nur, aber mit dem Auto der Ellingerin kam es zu einem Frontalzusammenstoß. Bei dem Unfall wurde auch der Lkw leicht beschädigt. Die Polizei bezifferte den Schaden auf 10000 Euro.