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Peter Maurer holte sich den Titel in der Deutschen Bergmeisterschaft, Klasse 9. In der deutschen Rallye-Meisterschaft lagen in der Gruppe I Frederik Leykauf mit Copilotin Sonja Koller ganz vorne, freute sich Sportleiter Johannes Enderlein über die beiden Deutschen Meistertitel.
In der Gruppe II der Rallye-Meisterschaft holten sich Johannes Enderlein und Karl Koller den Vizemeistertitel, und Rainer Thiel kam mit Sabrina Thiel auf den siebten Platz. In der Gruppe III erreichte Tobias Enderlein Platz drei, und mit Florian Gempel landete ein weiterer MSC-Fahrer auf dem sechsten Platz. Bleibt in der Gruppe I noch Matthias Bittner zu erwähnen, der als Nachwuchsfahrer den stolzen elften Platz erreichte.
Bei den deutschen Slalommeisterschaften ist Martin Ehrngruber in der Klasse 5 Vizemeister geworden. Direkt hinter ihm landete Thomas Winter
auf Platz drei, und Hans-Jürgen Schultes rundete die Bilanz mit dem vierten Platz ab. Ebenfalls einen vierten Platz konnte in der Klasse 3 Michael Eckert verbuchen. Bei den Rundstreckenmeisterschaften war es in der Gruppe 2 Rainer Thiel, der mit einem dritten Platz weit vorne in der Wertung lag.
Bei den Nordbayerischen Meisterschaften errang Tobias Enderlein in der Klasse 11 den Meistertitel. Dicht auf den Fersen war ihm sein Vater Johannes Enderlein, der Platz drei schaffte. Meister in der Klasse 5 wurde Martin Ehrngruber vor Wilhelm Piecka. Weitere gute Platzierungen erreichten in dieser Klasse Thomas Winter auf Platz vier und Hans-Jürgen Schultes auf Platz neun. In der Klasse 3 waren es Sven Albrecht auf Platz drei und Michael Eckert auf Platz vier, die für einen guten Erfolg sorgten.
All diese Ergebnisse gingen in die Club-Meisterschaft ein. Bei etwa 20 Einsätzen können Punkte gesammelt werden. Clubmeister wurde mit 243,6 Punkten Martin Ehrngruber. Er lag vor Peter Maurer (242,8 Punkte) und Rainer Thiel (225,7). Es folgten Wieland Koch (175), Johannes Enderlein (169,4) und Tobias Enderlein (152,5). Auf Platz acht kam Sonja Koller (100,9) als erfolgreichste Starterin des MSC Jura.
Vorsitzender Heinz Mögen erinnerte an die verstorbenen Mitglieder Margit Schuster und Adolf Weislein. Erster Höhepunkt war die Fürst-von-Wrede-Rallye mit 91 Startern – elf mehr als im Vorjahr. Gut angenommen wurde auch die gemeinsame Veranstaltung mit dem AC Gunzenhausen, ein Slalommeisterschaftslauf mit 98 Startern. Höhepunkt des Vereinsjahres ist zweifelsohne die Meisterschaft in Geislohe. Beim 40. Bergslalom gingen am ersten Tag 118 Fahrer an den Start, tags darauf waren es trotz des schlechten Wetters immerhin noch 97.
Altstadtfest in Ellingen, Luftgewehr-Schießen in Stopfenheim, Spenden an die Kindergärten in Bergen und Ettenstatt, Schafkopfturnier und Weihnachtsfeier waren die weiteren Veranstaltungen des Jahres, die Mögen wieder ins Gedächtnis rief. Die Zahl der Mitglieder stieg leicht von 155 auf 158. Erfreulich sei, so Mögen, dass vor allem Jüngere den Weg in den Verein finden.
Kassier Rudolf Röttenbacher bilanzierte, dass die vielen Veranstaltungen trotz der hohen Ausgaben für Pokale einen Überschuss einbrachten, der allerdings durch den Kauf eines Zeltes im Wert von rund 6 000 Euro aufgezehrt wurde. Insgesamt 500 Buchungen haben Karl und Gerda Oster sowie Willibald Seefried und Helmut Bittner überprüft. Sie entdeckten nicht einen Fehler. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Für 25-jährige Treue zum Verein wurde schließlich Dieter Schmidtkonz geehrt. Seit zehn Jahren gehören dem Club Anna Winter, Lena Winter, Lisa Fischer, Olaf Fischer, Rene Ehrngruber, Sven Ehrngruber, Johannes Bittner und Matthias Bittner an. Sie alle erhielten Urkunden. Einen Pokal erhielten die Vereinsmeister, die man in den künftigen Jahren mit einer entsprechenden Vereinskleidung auszeichnen will.
Die Veranstaltungen im neuen Jahr sollen mit einer Beifahrerschulung am Freitag, 10. Februar, beginnen, kündigte der MSC-Vorsitzende an. Neue Auflagen für die Rallyes in Aha, Ellingen und Geislohe sind fest eingeplant. Der Verein wird außerdem eine Fahrt nach Eger anbieten.