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Dekan Konrad Bayerle zufolge machen vor allem das Hauptkirchendach und die Betonteile Probleme, weil Wasser eindringt. Bei der Sanierung sollen auch die Oberlichter ausgetauscht werden, zudem sind gegebenenenfalls Wärmedämmmaßnahmen sowie Instandsetzungsmaßnahmen am Mauerwerk vorgesehen. Vermutlich müssen die roten Hartbrandsteine ausgebessert werden.
Diese wurden bereits bei der Sanierung in den Jahren 1998 und 1999 teilweise ausgebessert. Anstehende Renovierungsmaßnahmen betreffen auch den damaligen Bestand. Bayerle: „Die dieses Mal darüber hinausgehenden Maßnahmen verursachen aber den allergrößten Teil der Kosten.“
Bereits vor 13 Jahren war das Gotteshaus aufwendig saniert wor-den, weil über die Jahre hinweg Feuchtigkeit in das Mauerwerk eingedrungen war und der Frost in den Wintermonaten teilweise massive Schäden hervorrufen hatte. Mit der Sanierung beauftragt war damals eine Fachfirma aus München, die sich auf Beton-, Denkmal- und Asbestsanierungen spezialisiert hat. Geschäftsführer Dr. Dimi Palos versprach seinerzeit, dass durch die fachgerechte Reparatur der Außenseite kein Wasser mehr ins Innere der Klinker dringen könne – offensichtlich eine Fehleinschätzung.
Die letzte Sanierung der Heilig-Kreuz-Kirche wurde übrigens komplett vom Diözesanbauamt in Eichstätt bezahlt, das einen einhundertprozentigen Zuschuss gab. Schon damals eine absolute Ausnahme, über die sich die Weißenburger Gläubigen freuten. Mit dieser Zuschusshöhe darf heute natürlich nicht mehr gerechnet werden. Vonseiten der Diözese Eichstätt beträgt der Zuschuss für die aktuelle Kirchensanierung laut Dekan Bayerle nur noch 65 Prozent der Kosten.