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Das Team des BCW musste auf einige Hoffnungsträger verzichten. Johannes Winter und Philipp Lang sind immer noch wegen Verletzungen, die sie sich in einem Bundesligakampf für den BC Straubing zugezogen haben, langzeitverletzt. So konnte die Weißenburger Staffel mit nur sieben Athleten zu der Meisterschaft anreisen. Im Einzelnen waren dies Nick Rudy, Eleasar Klasing, Freddy Rupp, Mona Albrecht, Kevin Kolbeck, Morrison Owuso und Mike Lehnis.
Für Rupp und Klasing gab es keine Gegner, sodass beide unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren mussten. Den ersten Kampf bestritt Nick Rudy im Schüler-Papiergewicht gegen Anton Schäfer vom SC 04 Schwabach. Mit 4:6 musste sich der Weißenburger Youngster geschlagen geben. Als nächste musste Mona Albrecht im Junioren-Federgewicht in den Ring steigen. Gegen Stefanie Stenzel vom BC Eichstätt konnte sie den Fight jederzeit ausgeglichen gestalten. Doch die Kampfrichter waren nicht auf ihrer Seite. Mit 12:13 musste sich Mona knapp geschlagen geben und wurde Zweite.
Am späten Abend klappte es dann endlich mit einem Erfolgserlebnis für den BC Weißenburg, als Mike Lehnis im Schwergewicht in den Ring kletterte. Er ließ Marco Hartbauer vom Boxclub Tommy Würzburg keine Chance und stand somit durch seinen 17:3-Punktsieg im Finale. Hier traf der BCW-Schwergewichtler auf Benjamin Zehl vom BC Obernburg (Bezirk Unterfranken). Hochmotiviert ging der Weißenburger an diese Aufgabe heran. Lehnis ließ von Anfang an nichts aufkommen, sodass er zu einem niemals gefährdeten 21:9-Punktsieg kam. Mit diesem Erfolg holte er nun schon zum vierten Mal den Titel in der Königsklasse in die Römerstadt.
Sein Bruder Morrison Owuso verpasste dagegen knapp den ersten Platz. Gegen den starken Steiner Lokalmatador David Eckert schaffte er im Finale ein verdientes 10:10. Doch bei Meisterschaften gibt es kein Remis, sodass das Kampfgericht auf die Hilfspunkte zurückgreifen musste. Dabei hatte Eckert hauchdünn die Nase vorn und siegte vor Vizemeister Owuso. Die Weißenburger Trainer Otto Kittsteiner und Günther Fellner waren mit den Leistungen ihrer Athleten sehr zufrieden, nicht jedoch mit einigen Urteilen des Kampfgerichts.
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