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Das östliche Ende der Spitalanlage und ein Teil der Friedrich-Ebert-Straße wurden zum Sanierungsgebiet des Marktplatzes hinzugenommen. Allerdings wurde der Bereich bei den bisherigen Planungen „eher stiefmütterlich behandelt“, wie Ewald Roth vor den Stadträten jetzt schilderte. Die ursprüngliche Planung stammt aus dem Büro von Daniela Grosser-Seeger, die auch die Marktplatzumgestaltung entworfen hat. Im Stadtbauamt hat man an diesen Entwürfen allerdings noch ein paar Defizite ausgemacht, weshalb man sich entschloss, weitere Varianten für diesen städtebaulich wichtigen Bereich dem Stadtrat vorzulegen.
Entgegen dem Vorschlag von Grosser-Seeger soll der Brunnen in der Platzmitte nun nicht mit einem wuchtigen Granitband eingefasst werden, sondern eine schmale Umrandung erhalten. Durch einen Pflasterteppich mit rötlichem Granit um den Brunnen herum soll darüber hinaus der Platzcharakter hervorgehoben werden. Sitzbänke westlich und südlich des Brunnens sollen das Bild abrunden. Die Außenbestuhlung der dort ansässigen Bäckerei könnte ausgeweitet werden. Allerdings wird ein Parkplatz in der Unteren Stadtmühlgasse verloren gehen.
Die Planung lehnten Sonja Strunz, Anita Dollinger, Katrin Binkert und Mathias Meyer, allesamt aus der CSU-Fraktion, ab, weil der gleiche rötliche Granitstein aus China wie am Marktplatz verwendet werden soll. Sie sähen lieber heimisches Material verbaut. Andre Bengel (SPD) votierte ebenfalls gegen den Entwurf. Seine Begründung: „Das hätte man auch in Grün machen können.“ Damit wollte er aber nicht anregen, auch noch grünliches Pflaster zu verwenden, vielmehr kritisiert der Gartenbauingenieur, dass keinerlei Begrünung eingeplant ist und sogar zwei Bäume auf der Platzsüdseite weichen müssen. Das allerdings hatte bereits das Büro Grosser-Seeger so vorgeschlagen.