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Zwei Wochen vor der Veranstaltung war diese bereits ausverkauft. Damit konnte sie nahtlos an den großen Erfolg der Premiere anknüpfen. Gespickt war die Show auch diesmal mit hochkarätigen Tänzerinnen. Neben „Inanna“ traten „Inci“ (Fürth), Karima (Erlangen), Christiane Miller (Augsburg-Thannhausen) und Mona (München) auf die Bühne. Sie alle sind ausgebildete Jomdance-Bühnentänzerinnen. Der Begriff setzt sich dabei aus den Bezeichnungen der Tanzstile Jazz, oriental und modern zusammen.
Genau diese Mischung gab es im „Casablanca“ zu erleben – und das
auf hohem Niveau, schließlich gehören Haltungs- und Drehschulungen nach Art des Balletts mit zur Jomdance-Ausbildung. So erzählten die Tänzerinnen mit ihren Bewegungen, ihrer Gestik und Mimik Geschichten des Alltags – von heiter bis melodramatisch. Auch akrobatische Einlagen gab es zu sehen. Sinnlichkeit und Lebensfreude standen dabei im Mittelpunkt der Darbietungen der Tänzerinnen, deren Kostümierung sich als ebenso abwechslungsreich erwies: mal bauchfrei in orientalischen Gewändern, mal in Jeans und T-Shirts wirbelten sie über die Bühne.
„Inanna“ selbst erntete großen Beifall für einen Tanz, bei dem sie einen Kerzenleuchter auf dem Kopf balancierte. Zu Begeisterungsstürmen ließ sich das Publikum bei den Auftritten des internationalen Stars des Abends hinreißen: „Enussah“ aus Nürnberg, die sich als wahres Chamäleon des Bauchtanzes erwies, dem sie immer neue Farben abgewinnen konnte.
Auch „Inannas“ Schülerinnen wussten die Herzen der Besucher zu erreichen. Ihre Lehrerin selbst zeigte höchsten Einsatz: Zwei Tage lang lag sie im Vorfeld der Show krank im Bett und durfte sich mit Hochwasser in ihrem Keller herumschlagen. Doch im „Casablanca“ war dann all der Trubel vergessen. Angesteckt wurde man dort bestenfalls von Begeisterung. Als Zuckerl gab es am Folgetag noch einen Bauchtanz-Workshop.
Neben den Aufführungen selbst trug noch so einiges andere zum Gelingen der zweiten ortientalischen Tanzshow bei, die dank zweier rühriger Sponsoran („Fußfit Ute Hartmann“ aus Ellingen und „Physiotherapie Flisar“, Treuchtlingen) über die Bühne gehen konnte. Ferner sorgte Maamuns Trommelgruppe „Al Hurria“ nicht nur für heiße Rhythmen, sondern deren Chef auch für die entsprechende Kulisse.
Er steuerte zum Abend selbst gemalte Acrylbilder mit arabischen Motiven bei. Seine Frau hingegen verkaufte Tee und arabische Süßigkeiten. Deren Verkaufserlöse kamen schließlich ebenso den „Kinderschicksalen Mittelfranken“ zugute wie der Gesamterlös der Show - Eintrittsgelder wie Spenden. Insgesamt kam so ein Betrag von 650 Euro für den guten Zweck zusammen.