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Mit dem Förderverein haben die Initiatoren des Kunstprojekts Karlshof, Sandra Weckmar und Gunar Gronauer, eine feste Unterstützergrupe gewonnen. Die braucht es, denn die beiden haben große Ideen für die neue Nutzung des Karlshofareals. Bereits im vergangenen Jahr machte die neue Kultureinrichtung mit Veranstaltungen von sich reden. Mit der Auftaktausstellung zur Eröffnung, der Aktion zum Tag des offenen Denkmals und weiteren Projekten habe man schon im ersten Jahr „mehrere Tausend Besucher erreicht“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Heuer soll es so weitergehen. Höhepunkt dürfte eine Ausstellung im Mai sein. In deren Rahmen wollen sich Weckmar, Gronauer und der För- derverein an das große künstlerische Erbe Ellingens erinnern. Im Deutschordensschloss hatte in der Zeit von 1944 bis 1954 die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ihre Heimat.
„Der Verein Kunstprojektförderer Karlshof unterstützt die Darbietung und Entwicklung der bildenden und darstellenden Kunst, der Musik und Literatur der Gegenwart auf dem Karlshof in Ellingen“, heißt es in der Pressemitteilung zu der Neugründung. Die Kunstprojekte sollen im Zusammenwirken von regionalen und überregionalen Künstlern das Kunstschaffen in der Region Ellingen-Weißenburg anregen und der interessierten Öffentlichkeit den Zugang zur Kunst der Gegenwart ermöglichen.
Dies soll in Form von Ausstellungen, Konzerten, Lesungen, Dokumentationen sowie anderen Darbietungen seinen Ausdruck finden. „Der historische Karlshof ist dabei auch ein Ort der Begegnung im harmonischen Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Natur. Er ist eine Brücke zwischen Tradition und Moderne und leistet damit einen Beitrag zum Denkmalschutz.“
Weitere Informationen über den Verein Kunstprojektförderer Karlshof und das Kunstprojekt Karlshof gibt es unter www.kunstprojekt-karlshof.de.