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Über 250 Menschen erlebten ein über vierstündiges Programm mit neun Tanzauftritten und einer Sketchdarbietung. Die Veranstalter hatten erneut mehr Karten verkauft als im Vorjahr, was nicht nur OCV-Präsident Tobias Kaußler freute. Mit Blick auf zwei Tische im Seitenbereich, die nicht ganz gefüllt waren, gab er sich zuversichtlich: „Die schaffen wir im nächsten Jahr auch noch.“
Ihm zur Seite stand nicht nur sein Hofmarschall Alexander Durst, sondern auch Daniela Bühring vom FC/ DJK. Sei erläuterte dem Publikum denn auch gleich, warum sie dem OCV-Präsidenten bei der Moderation helfen müsse: „Er kennt unsere Mädels nicht alle. Und da wollen wir ihn auch nicht ranlassen.“
Es folgte die Ordensverleihung, bei der unter anderem Gerd Lehl und Dagmar Eisen von den „Römernasen“, der Faschingssparte des FC/DJK bedacht wurden. Nach einem flotten Walzer, den das OCV-Prinzenpaar Susanne I. und Michael I. sowie die Kindertollitäten Marie I. und Maximilian II. souverän aufs Parkett legten, hieß es Bühne frei die Oberhochstatter Kindergarde. Ihr flotter Tanz kam bei den Zuschauern bestens an. Nicht nur für sie, sondern auch hernach für Tanzmariechen Lena Schweinesbein und die OCV-Prinzen- und -Juniorengarde gab es kräftig Applaus.
Dann wollten aber auch die Aktiven des FC/DJK auf die Bühne. Die Aerobicgruppe legte – unterstützt von Uwe Sommer als einzigem Tänzer – flotte Sohlen zu Stücken aus dem Musical „Grease“ auf den Tanzboden. Es folgten die sehenswerten Schautänze der OCV-Kinder- und -Juniorengarde. Anschließend kam orientalisches Flair ins Kulturzentrum. Als Haremsdamen verkleidet tanzten die Frauen der Gymnastikabteilung durch den Saal.
Nach so vielen Tänzen wurde es Zeit für die OCV-Sketchgruppe. Die sorgte mit der Casting-Show „OSDFT“ (Oberhochstatt sucht das Faschings-Talent) für große Heiterkeit im Publikum. Bevor mit dem fetzigen Schautanz der OCV-Garde das Programm zu Ende ging, durfte das Männerballett der OCV-Elferräte nicht fehlen, die sich als Indianer ein Stück weit nackig machten.
Nach dem offiziellen Teil gegen 1.00 Uhr war der Ball aber noch lange nicht zu Ende. Die Musik von „Top 3“ kam bestens an, sodass die Tanzfläche stets gut gefüllt war. Viele Besucher kommen wohl auch im nächsten Jahr wieder, um das Tanzbein zu schwingen und die Darbietungen zu sehen. Für den 2. Februar 2013 ist die Karmeliterkirche bereits reserviert, ließ OCV-Präsident Tobias Kaußler bei der Verabschiedung wissen. Und zum diesjährigen Programm erklärte er: „Wenn manches etwas chaotisch gewirkt hat – das war alles so geplant. Wir sind schließlich ein Faschingsverein.“