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Die Bibel neu übersetzt

Ehemaliger Landesbischof Friedrich erklärt warum - 08.04.2017 06:00 Uhr

Ehemaliger Landesbischof spricht bei seinem Besuch in Weißenburg über die Neuübersetzung der Lutherbibel, die zum Reformationsjahr von der Deutschen Bibelgesellschaft  herausgegeben wurde.

Ehemaliger Landesbischof spricht bei seinem Besuch in Weißenburg über die Neuübersetzung der Lutherbibel, die zum Reformationsjahr von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben wurde. © Uwe Duwald / pixelio


Bei seinem Besuch in Weißenburg spricht er über die Neuübersetzung der Lutherbibel, die zum Reformationsjahr von der Deutschen Bibelgesellschaft  herausgegeben wurde. Unter der Beteiligung von Friedrich. „Brauchen wir das denn wirklich?“, lautet der handfeste Untertitel zu seinem Vortrag über die Neuübersetzung.

Man darf davon ausgehen, dass er die Frage mit Ja beantworten wird. Immerhin hatten er und seine Kollegen am Ende doch eine Menge zu ändern. Gut 40 Prozent der Verse stehen in der neuen Bibel anders als in der Fassung aus dem Jahr 1984. Das ist für die evangelische Glaubensgemeinde, die so viel Wert auf das Wort und den persönlichen Zugang legt, nicht ganz unproblematisch. Rund eine Generation Gläubiger hat also über den falschen Bibelversen exegiert.

Tatsächlich ist das allerdings nicht gar so schlimm, denn die Änderungen sind zwar in Masse groß, in der Qualität häufig aber klein. Mal wurden Zeichen neu gesetzt, mal behutsam der Sprachfluss geändert. Allerdings gibt es auch ein paar Fehler, die man ausgemerzt hat. Hier wurde aus einem Sturm ein Beben, dort aus einem See ein Meer.

Und: In vielen Fällen ist die Revision auch ein Zurück zum alten Luther-Sprech. Man hat unnötige Modernisierungen der 1980er-Jahre wieder zurückgenommen. Nun finden sich also wieder so herrliche Ausdrücke wie „Otterngezücht“ in der revidierten Bibel und nicht mehr die Schlangenbrut.

Montag, 15. Mai, 19.30 Uhr, Gemeindehaus St. Andreas, Weißenburg. 

Jan Stephan Carpe Diem

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