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Melancholisch, verstörend, aber stets berührend

Ilan Scheindling fragt, weil er es selbst nicht weiß - 17.07.2017 20:00 Uhr

Werkscahu des Augsburger Künstler ´s Ilan Scheindling: "Biler zwischen Verstummen und Aufbegehren."


Es geht um die grundlegend menschliche Einsicht, dass Entscheidungen schwierig sind, weil sie die Zukunft betreffen und die unglücklicherweise aber erst noch kommt und in ihrem Verlauf immer recht ungewiss ist.

Die Bilder des gebürtigen Israeli demonstrieren diese latente Unentschiedenheit, das Fragen. Seine Bilder sind Kreidezeichnungen, auf Leinwand geworfene Umrisse von Figuren, Dingen, Menschen. Ergänzt werden sie von flächig aufgetragenen Acryl-Farbflächen.

In Kombination wirkt das oft seltsam unentschieden, vage. „Die Arbeiten sind  rätselhaft und beunruhigen, sie bieten keine einfachen Lösungen oder Botschaften an“, heißt es im Pressetext. „Sie sind manchmal melancholisch, oft verstörend, berühren tun sie aber stets.“

Die Ausstellung in Pappenheim ist als Werkschau gedacht und zeigt einen Überblick über die künstlerische Entwicklung des in Gersthofen lebenden Musikers und Malers. Vernissage und Finissage werden von einer Performance der Künstlerin Susanne Niemann begleitet, die in der Kunst-
szene Gersthofens ebenfalls einen recht bekannten Namen hat.

24. September bis 12. November 2017, 14 bis 17 Uhr im Museum an der Stadtmühle, Pappenheim. 

Jan Stephan

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