Sonntag, 24.03.2019

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Spannendes Docutainment in Gunzenhausen

Wie lebte ein Gunzenhäuser Ehepaar im Dreißigjährigen Krieg? - 14.03.2019 13:08 Uhr

Historische Stadtansicht


Den historischen Part  mit Daten und Fakten übernimmt der Gunzenhäuser Stadtarchivar Werner Mühlhäußer. Ergänzend dazu werden Theaterszenen gespielt, die das Leben eines Ehepaars zu jener Zeit anschaulich vermitteln. Beide verdienen ihr Geld zunächst in der Altmühlstadt als Weber, bis es Hans schließlich als Landsknecht mitten hinein in die Kriegsmaschinerie treibt und er dort sogar auf Wallenstein persönlich trifft.

Blieb das heutige Altmühlfranken das erste Jahrzehnt des Dreißigjährigen Kriegs noch weitgehend verschont, wurde man in den 30er-Jahren des 17. Jahrhunderts nur um so bitterer in das Geschehen hineingezogen. Am Ende standen auch hier ganze Dörfer leer. In einst stolzen Gemeinden brannte mitunter nur noch in ein, zwei Häusern ein Licht. Die vorherigen Bewohner wurden von den Landsknechten ermordet, sind dem Hunger zum Opfer gefallen oder wurden von der Pest dahingerafft. Schreckliche Zeiten, die mit dem Westfälischen Frieden nicht sofort endeten. Immerhin lag ein Land in Trümmern, hatte ein jahrzehntelanger Krieg alle Ordnung und Gewissheiten in Schutt und Asche gelegt.

Eine spannende historische Aufarbeitung der anderen Art. Unter anderem mit Werner Mühlhäußer, Cornelia Röhl sowie Monika und Bernd Wopperer. Passenderweise im historischen Kellergewölbe des Haus des Gastes.                                  

Freitag, 29. März, 19 Uhr, Haus des Gastes, Gunzenhausen 

Jan Stephan Carpe diem

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