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Nürnberger Musiker unterstützen Pellerhof-Projekt

Akkordeon spielen für den Wiederaufbau - 21.11.2011 19:22 Uhr

Beim Nürnberger Akkordeon-Ensemble war dessen Leiter Marco Röttig (mit Instrument) die treibende Kraft für die Spende. Die Musiker haben sich für einen reich verzierten Stein an der Westfassade des Pellerhofes entschieden. © oh


Die NZ hat sich von Anfang an für die Idee starkgemacht. Um den Wiederaufbau weiterhin zu fördern, stellen wir in loser Folge Spender vor, die vielleicht auch andere zum Mitmachen animieren.

Man kann natürlich einfach eine Geldsumme spenden. Doch es gibt auch die Möglichkeit, einen ganz persönlichen Beitrag für den Wiederaufbau des Pellerhofes zu leisten: Indem man einen bestimmten Stein – oder auch mehrere – beisteuert. Dazu hat der Förderkreis Pellerhof einen Steinplan aufgestellt, mit dessen Hilfe man sich einen Stein je nach den dafür anfallenden Kosten aussuchen kann – oder auch einen Steinanteil. Die in der NZ präsentierten Spender haben sich bereits für „ihre(n) Stein(e)“ entschieden.

Beim Nürnberger Akkordeon-Ensemble war dessen Leiter Marco Röttig die treibende Kraft für die Spende. „Ich konnte meine Mitspieler aber auch dafür begeistern“, schiebt er schnell hinterher. Sie haben sich einen Stein mit vielen Ornamenten ausgesucht, der einmal die Westfassade schmücken wird.

Die Beziehung zwischen den Musikern und den Altstadtfreunden ist schon „eine lange Geschichte“. Sie haben sich anlässlich einer Hausrenovierung der Altstadtfreunde kennengelernt. Es folgten Konzerte des Ensembles in der „Kulturscheune“ in der Zirkelschmiedsgasse, bei denen die Akkordeonspieler ihre Einnahmen anteilig an die Altstadtfreunde spendeten. Röttig findet es gut, „dass die Altstadt erhalten wird, soweit es noch geht“.

Deshalb hat er mit seinen Leuten auch schon mehrere Benefiz-Konzerte für den Pellerhof gespielt. „Es gibt in Nürnberg so gut wie keine historischen Höfe mehr, es ist nicht mehr viel von dieser Bausubstanz da“, sagt Röttig, „und der Pellerhof hatte früher eine wahnsinnig tolle Architektur.“ Dass davon nur noch eine Ruine übrig ist, damit wollte sich der Musiker nicht abfinden. „Das ist jammerschade. Ich kann dem Flair von Ruinen nicht ganz so viel abgewinnen. Mir wäre es lieber, wenn der Hof wieder komplett stehen würde. Er hat einfach ein tolles Ambiente und ist ein wichtiges historisches Zeugnis.“

Wer das Akkordeon-Ensemble noch nicht kennt, kann sich einen Eindruck davon verschaffen am Samstag, 3. Dezember, um 20 Uhr im Kleinen Saal der Meistersingerhalle. Das Nürnberger Akkordeon-Ensemble gestaltet den ersten Teil des gemeinsamen Konzerts mit dem Nürnberger Akkordeonorchester.

Förderkreis Pellerhof, pellerhof@altstadtfreunde-nuernberg.de

Informationen auch über das Büro der Altstadtfreunde, Weißgerbergasse 10, Tel. 0911/241393

Spenden auf das Konto 6608806 bei der Sparkasse Nürnberg, BLZ 76050101.


  

uwo

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