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Der 56-jährige Beamte saß, zusammen mit seinem 41-jährigen Partner, in einem Zivil-Pkw und wartete in der Maximilianstraße im Rückstau an einer roten Ampel. Dabei bemerkten die Polizisten einen 33-Jährigen, der zwischen den wartenden Pkw auf der Fahrbahn entlang ging. Um den Mann anzusprechen öffnete der Beamte die Seitenscheibe seines Fahrzeugs. Er konnte aber lediglich zu einer Frage ansetzen, um die Situation zu klären, als ihm Fußgänger wort- und ansatzlos mit der Faust ins Gesicht schlug. Er traf ihn voll unterhalb des linken Auges.
Der zweite Beamte gab sich nun als Polizeibeamter zu erkennen. Trotzdem konnte der Angreifer nur unter Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt zu Boden gerissen und gefesselt werden. Eine Streife brachte den Mann zur Dienststelle. Dort zeigte ein Atemalkoholgerät einen Wert von 0,56 Promille an. Eine plausible Erklärung für seinen Ausraster konnte der Mann bisher nicht angeben. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.