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Dass eine Scheune niederbrannte, konnten die Einsatzkräfte nicht mehr verhindern. Auch ein Nachbarwohnhaus beschädigt. Dessen 75-jährige Bewohnerin blieb allerdings unverletzt. Der 57-jährige Eigentümer des Bauernhofs wurde verletzt auf einer angrenzenden Wiese aufgefunden und nach einer Erstversorgung durch den Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Die eingesetzten Feuerwehren hatten den Brand gegen 4 Uhr unter Kontrolle. Es entstand Sachschaden in Höhe von über 100.000 Euro.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ansbach sowie die in der Nacht noch begonnene Spurensicherung lässt mittlerweile den Verdacht zu, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war. Dringend tatverdächtig ist der 57-jährige Eigentümer des abgebrannten Anwesens. Dieser brachte sich offensichtlich die Verletzungen mit einem Küchenmesser, das sichergestellt werden konnte, selbst bei. Der 57-Jährige erlitt schwere, allerdings keine lebensgefährlichen Verletzungen und wird nach wie vor ärztlich versorgt. Gegen ihn beantragte die Staatsanwaltschaft Ansbach Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung. Er wird der Haftrichterin vorgeführt.