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Ein Schwerverletzter bei Unfall bei Rothenburg

37-Jähriger wurde von Auto erfasst - Rettungshubschrauber im Einsatz - 30.01. 11:36 Uhr

ROTHENBURG   - Schwerste Verletzungen erlitt ein 37-jähriger Fußgänger, der in der Nacht zum Sonntag von einem Auto auf der Staatsstraße 2250 zwischen Rothenburg und Neusitz nahe der Autobahnauffahrt erfasst wurde. Die Polizei sucht dringend Zeugen zum Hergang.

Mit dem Hubschrauber musste der Schwerverletzte in die Klinik geflogen werden.
Mit dem Hubschrauber musste der Schwerverletzte in die Klinik geflogen werden.
Foto: diba
Mit dem Hubschrauber musste der Schwerverletzte in die Klinik geflogen werden.
Mit dem Hubschrauber musste der Schwerverletzte in die Klinik geflogen werden.
Foto: diba

Es war eine halbe Stunde nach Mitternacht, als ein 25 Jahre alter Autofahrer mit seinem „Golf“ von Rothenburg Richtung Neusitz unterwegs war. Etwa auf halber Strecke zur Autobahnauffahrt kam es zu dem tragischen Unglücksfall. Plötzlich tauchte ein dunkel gekleideter Fußgänger an der Straße auf, der Pkw-Fahrer konnte offensichtlich nicht mehr reagieren und erfasste den 37-jährigen Mann frontal.

Es handelt sich um einen US-Armee-Angehörigen aus Ansbach. Er wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert, die zertrümmert wurde und blieb dann auf dem Straßenrand mit schwersten Verletzungen liegen.

Wie es im Polizeibericht heißt, kümmerten sich Ersthelfer in vorbildlicher Weise um den Verletzten, ehe der Rettungsdienst des Roten Kreuzes mit dem Notarzt die weitere Versorgung übernehmen konnte. Die Lage war so kritisch, dass gleich der Rettungshubschrauber angefordert wurde.


Der für solche Fälle bestens vorbereitete Hubschrauber vom Typ Bell 412 setzte schon bald auf dem von der Rothenburger Feuerwehr ausgeleuchteten Feld links der Staatsstraße, unterstützt von eigenen Suchscheinwerfern, zur Landung an und flog den Schwerverletzten in die Erlanger Klinik.

Die Feuerwehr unterstützte die Polizei bei der Verkehrssicherung und den Arbeiten vor Ort, wo schnell auch ein Gutachter zur Stelle war, um Spuren zu sichern. Bis 3 Uhr war die Straße komplett gesperrt. Der Golf-Fahrer blieb unverletzt, am Wagen entstand ein Schaden in Höhe von 5000 Euro.

Von der Staatsanwaltschaft wurde die Untersuchung des noch nicht ganz klaren Unfallhergangs durch einen Kfz-Sachverständigen angeordnet. Autofahrer, die nach Mitternacht die spätere Unfallstelle passierten und eventuell einen Fußgänger wahrnahmen, werden gebeten sich unter Telefon 09861-9710 zu melden.

  



diba

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