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ADAC sucht 100 "Gelbe Engel"

Helfer im Dauereinsatz - mehr als vier Millionen Pannen - 05.02.2013 14:37 Uhr

München  - Die Pannenhelfer des ADAC helfen jedes Jahr Millionen Autofahrern aus der Patsche. Eisige Kälte ließ die Einsatzzahlen 2012 steigen. Nun sucht der ADAC 100 zusätzliche "Gelbe Engel".

Im Jahr 2012 leisteten die Mitarbeiter der ADAC-Straßenwacht in Niedersachsen 186.512 Mal Pannenhilfe.
Im Jahr 2012 leisteten die Mitarbeiter der ADAC-Straßenwacht in Niedersachsen 186.512 Mal Pannenhilfe.
Foto: dpa
Im Jahr 2012 leisteten die Mitarbeiter der ADAC-Straßenwacht in Niedersachsen 186.512 Mal Pannenhilfe.
Im Jahr 2012 leisteten die Mitarbeiter der ADAC-Straßenwacht in Niedersachsen 186.512 Mal Pannenhilfe.
Foto: dpa

Leere Batterien, platte Reifen oder im Auto vergessene Schlüssel: Rund 4,17 Millionen Mal sind die Pannenhelfer des ADAC im vergangenen Jahr ausgerückt, um Autofahrern zu helfen. Das war die zweithöchste Einsatzzahl in der Geschichte des Autoclubs - nur 2010 wurden die «Gelben Engel» noch häufiger gerufen, nämlich 4,25 Millionen Mal. Vor allem der strenge Frost im Februar 2012 sei ein Grund für die hohe Pannenzahl gewesen, teilte der Autoclub am Dienstag in München mit.

Pannenursache Nummer eins waren auch 2012 defekte oder leere Batterien. Sie spielten in rund 686 000 Fällen eine Rolle. Zweithäufigste Ursache waren kaputte Reifen (137 000 Fälle), an dritter Stelle folgten defekte Anlasser (85 000 Fälle).

In 85 Prozent der Fälle konnten die «Gelben Engel» sofort weiterhelfen. Der Club steigerte die Erfolgsquote damit um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. «Dass die Erfolgsquote auf diesem historischen Höchststand ist, spricht für die hohe Professionalität und die Leidenschaft, die die "Gelben Engel" bei ihrer Arbeit an den Tag legen», sagte ADAC Präsident Peter Meyer.

Vor allem in den ersten beiden Februarwochen hatten die Helfer bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Autos sprangen nicht an. Bei rund 7000 Dieselfahrzeugen versulzte sogar der Kraftstofffilter - das passiert nur bei extremen Minusgraden. Allein am 2. Februar mussten die «Gelben Engel» rund 27 500-mal ausrücken. «Wir waren mit Maus und Mann unterwegs», sagte ADAC-Sprecher Christian Buric.

Zwar treffen Pannen eher ältere Fahrzeuge. Jedoch seien auch moderne Autos kein Garant für eine pannenfreie Fahrt, sagte Buric. «Die Autos werden in vielen Fällen besser. Aber das heißt nicht immer, dass die Pannenanfälligkeit abnimmt.»

Schon seit Jahren steigt die Arbeitsbelastung der «Gelben Engel». Gründe seien unter anderem die Zunahme der Autos insgesamt, aber auch die wachsende Mitgliederzahl. Mit mehr als 18 Millionen Mitgliedern sei der ADAC der zweitgrößte Autoclub der Welt. Nun sucht der ADAC 100 zusätzliche «Gelbe Engel», die das Team der derzeit 1600 Helfer verstärken. 

dpa


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