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Athen: Präsident will Expertenregierung

Kommt Technokraten-Kabinett? Gespräche sollen am Dienstag fortgesetzt werden - 14.05.2012 20:41 Uhr

Athen  - Angesichts der politischen Blockade in Griechenland hat Präsident Karolos Papoulias die Bildung einer Experten-Regierung vorgeschlagen.

Nach einer aktuellen Umfrage fordern 72 Prozent der Griechen, dass die Parteien alles unternehmen sollten, damit eine tragfähige Regierung gebildet werden kann.
Nach einer aktuellen Umfrage fordern 72 Prozent der Griechen, dass die Parteien alles unternehmen sollten, damit eine tragfähige Regierung gebildet werden kann.
Foto: dpa
Nach einer aktuellen Umfrage fordern 72 Prozent der Griechen, dass die Parteien alles unternehmen sollten, damit eine tragfähige Regierung gebildet werden kann.
Nach einer aktuellen Umfrage fordern 72 Prozent der Griechen, dass die Parteien alles unternehmen sollten, damit eine tragfähige Regierung gebildet werden kann.
Foto: dpa

Um einen Austritt aus dem Euro zu vermeiden, habe der Staatschef vorgeschlagen, ein vom Parlament gestütztes Technokraten-Kabinett zu bilden, sagte der Vorsitzenden der sozialistischen Pasok, Evangelos Venizelos, am Montag nach einem einstündigen Treffen.

Die Gespräche zur Regierungsbildung sollen nun am Dienstag (13.00 Uhr MESZ) fortgesetzt werden. Die Regierung solle aus „angesehenen und nicht-politischen Persönlichkeiten“ bestehen, sagte Pasok-Chef Venizelos. Er selbst befürworte die Bildung eines solchen Kabinetts aus Experten.

Auch der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaris, sagte, er sei bereit, darüber zu diskutieren. „Jeder muss seine Verantwortung wahrnehmen, unsere Anstrengungen werden morgen fortgesetzt.“

Der Chef der linksdemokratischen Partei Dimar, Fotis Kouvelis, der ebenfalls an dem Treffen teilgenommen hatte, sprach sich gegen eine Experten-Regierung aus, sagte aber seine Teilnahme an den weiteren Gespräche zu. Kouvelis hatte zuvor gesagt, er sehe keine Möglichkeit einer Regierungsbildung, wenn die linksradikale Syriza-Partei sich nicht an einer Koalition beteilige. Syriza fordert eine Aufkündigung des mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Sparkurses. 

dpa


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