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Chinas Marine bedroht japanisches Schiff

Inselstreit spitzt sich weiter zu - Mit Feuerleitradar ins Visier genommen - 05.02.2013 14:18 Uhr

Tokio  - Der Inselstreit zwischen China und Japan spitzt sich weiter zu: Nahe einer umstrittenen Inselgruppe im Ostchinesischen Meer soll ein chinesisches Kriegsschiff ein japanisches Militärschiff ins Visier genommen haben. Tokio beschwerte sich daraufhin am Dienstag bei der Regierung in Peking.

Das Bild zeigt eine chinesische Fregatte des Typs, der sein Feuerleitradar auf ein japanisches Kampfschiff gerichtet hatte.
Das Bild zeigt eine chinesische Fregatte des Typs, der sein Feuerleitradar auf ein japanisches Kampfschiff gerichtet hatte.
Foto: AFP PHOTO / DEFENSE MINISTRY
Das Bild zeigt eine chinesische Fregatte des Typs, der sein Feuerleitradar auf ein japanisches Kampfschiff gerichtet hatte.
Das Bild zeigt eine chinesische Fregatte des Typs, der sein Feuerleitradar auf ein japanisches Kampfschiff gerichtet hatte.
Foto: AFP PHOTO / DEFENSE MINISTRY

Japans Verteidigungsminister Itsunori Onodera sagte, China habe am 31. Januar sein Feuerleitradar auf ein japanisches Schiff gerichtet. Darüber hinaus gehe die japanische Regierung davon aus, dass China am 19. Januar ein Radar auch auf einen japanischen Militärhubschrauber gerichtet habe.

Die Vorfälle seien „extrem ungewöhnlich“, sagte er. „Sie hätten zu einer gefährlichen Situation führen können.“ Japan protestierte auch gegen das Eindringen zweier chinesischer Beobachtungsschiffe in Seegebiet, das Tokio für sich beansprucht. Mehr als 14 Stunden hätten sich die Schiffe am Montag dort aufgehalten.

„Es ist sehr bedauerlich und absolut inakzeptabel, dass die Schiffe über so eine lange Dauer in japanischen Gewässern bleiben“, sagte Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga. Sowohl Japan als auch China erheben Anspruch auf die umstrittene Inselgruppe, die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt wird.

Die Gegend gilt als fischreich, außerdem werden im Meeresboden Rohstoffe vermutet. Im vergangenen Jahr hatte Japans Kauf einiger Inseln von privaten Eigentümern großen Unmut in China ausgelöst. Auch Taiwan beansprucht die Inseln für sich. 

dpa


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