6°C
Sonntag, 26.05. - 11:29 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Die Linke hat eine neue Doppelspitze

Katja Kipping und Bernd Riexinger führen die Partei - Bartsch scheitert - 03.06.2012 09:51 Uhr

Göttingen  - Am Samstag wählten die Delegierten der Linken Katja Kipping und Bernd Riexinger zum neuen Führungsduo ihrer Partei. Heute wird der Parteitag fortgesetzt.

Katja Kipping und Bernd Riexinger, die neuen Vorsitzenden der Partei Die Linke.
Katja Kipping und Bernd Riexinger, die neuen Vorsitzenden der Partei Die Linke.
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)
Katja Kipping und Bernd Riexinger, die neuen Vorsitzenden der Partei Die Linke.
Katja Kipping und Bernd Riexinger, die neuen Vorsitzenden der Partei Die Linke.
Foto: Julian Stratenschulte (dpa)

Nach der umkämpften Neuwahl einer neuen Doppelspitze aus der sächsischen Bundestagsabgeordneten Katja Kipping und dem baden-württembergischen Landeschef Bernd Riexinger am Samstagabend stand unter anderem die Bestimmung eines neuen Bundesgeschäftsführers und weiterer Vorstandsmitglieder auf dem Programm. Außerdem wollten die Bundestagsfraktion und die Vertreter der Partei im Europaparlament den Delegierten über die Arbeit der vergangenen Monate berichten.

In dem seit Wochen tobenden parteiinternen Richtungsstreit hatte sich das linke Lager am ersten Tag des Treffens gegen die Reformer durchgesetzt. Riexinger, der dem Gewerkschaftsflügel zugerechnet wird, behauptete sich in einer Kampfkandidatur um den Bundesvorsitz relativ knapp gegen den ostdeutschen Realo und Bundestagsfraktionsvize Dietmar Bartsch; Kipping ließ die Hamburger Linke-Fraktionschefin Dora Heyenn klar hinter sich.

Kipping wird keinem der beiden Flügel der vor fünf Jahren aus ostdeutscher PDS und westdeutscher WASG fusionierten Partei zugerechnet. Die 34-jährige Dresdnerin triumphierte mit 67,1 Prozent der Stimmen über Heyenn (29,3 Prozent). Der 56 Jahre alte Riexinger setzte sich gegen Bartsch mit 53,5 zu 45,2 Prozent der Stimmen durch. Er hatte erst nach dem Rückzug des Linken-Gründungsvaters Oskar Lafontaine aus dem Machtkampf seinen Hut in den Ring geworfen.

Lafontaine verzichtete auf eine Kandidatur, weil er sich mit Bartsch nicht einigen konnte und keine Kampfkandidatur wollte. Seine Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht entschied sich erst nach langem Zögern gegen eine Kandidatur und ließ Riexinger den Vortritt. Sie wurde später als stellvertretende Parteichefin wiedergewählt. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Nachrichten aus aller Welt

Region


Alle Regionen

11:00 Uhr:
NEUMARKT: 
Symbol des Friedens
10:00 Uhr:
09:00 Uhr:
07:00 Uhr:
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

themenarchiv bildergalerien
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Hier finden Sie über 2600 Fotostrecken