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Energiewende wird deutlich teurer

Videoumfrage zum Thema Ökostrom: Zustimmung und Empörung über höhere Preise - 16.10.2012 07:36 Uhr

Nürnberg  - Die Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit satten Strompreiserhöhungen rechnen. Unser Videoteam hat sich dazu in der Nürnberger Fußgängerzone umgehört. Die Meinungen waren höchst unterschiedlich.

Die Bürger müssen sich auf steigende Strompreise einstellen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien auf 5,277 Cent je Kilowattstunde. Das ist eine Erhöhung von 47 Prozent.
Die Bürger müssen sich auf steigende Strompreise einstellen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien auf 5,277 Cent je Kilowattstunde. Das ist eine Erhöhung von 47 Prozent.
Foto: dpa
Die Bürger müssen sich auf steigende Strompreise einstellen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien auf 5,277 Cent je Kilowattstunde. Das ist eine Erhöhung von 47 Prozent.
Die Bürger müssen sich auf steigende Strompreise einstellen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien auf 5,277 Cent je Kilowattstunde. Das ist eine Erhöhung von 47 Prozent.
Foto: dpa

Die Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit satten Strompreiserhöhungen rechnen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent je Kilowattstunde.


 

Strompreiserhöhung von zehn Prozent?

Dies würde für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden bedeuten, dass allein diese Zusatzkosten beim Strompreis von 125 auf knapp 185 Euro steigen - ohne Mehrwertsteuer. Ein Grund ist der Boom bei der Solarenergie. Zusammen mit höheren Netzentgelten und weiteren durch die Energiewende bedingten Kosten drohen Strompreiserhöhungen um bis zu zehn Prozent, schätzen Versorger.

Die vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen in Deutschland berechnen den erzeugten Ökostrom und sind daher auch für die Zahlung der Vergütungen an Betreiber von Solaranlagen, Windrädern und Biogasanlagen verantwortlich. Diese erhalten auf 20 Jahre garantierte Vergütungen für jede Kilowattstunde Strom. Die Fördersätze werden regelmäßig gesenkt, in einigen Jahren soll die Förderung auslaufen.

Die Zahl gilt als Politikum, weil sie schon nach dem vorzeitigen Durchsickern seit Mitte vergangener Woche eine Debatte ausgelöst hat, ob ein Ausufern der Kosten bei der Energiewende droht. Dabei dient nur ein Teil der Umlage der Förderung von Ökostrom. Besonders umstritten ist, dass in die Umlage der Verbraucher auch immer mehr Rabatte für Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch eingepreist werden. 

dpa


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