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Mindestens vier Tote nach Tsunami im Südpazifik

Menschen auf den Salomonen flüchten sich auf Anhöhen - Gebiet nur dünn besiedelt - 06.02.2013 09:55 Uhr

Manila/Honiara  - Bei dem schweren Erdbeben und Tsunami vor den östlichen Salomonen im Pazifik sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere wurden am Mittwoch noch vermisst. An der Küste seien zahlreiche Hütten und Häuser zerstört worden.

Besorgt schauen die Mitarbeiter des seismologischen Instituts auf den Philippinen auf die Computer, um den Verlauf des Tsunamis zu beobachten, der nach einem Erdbeben ausgelöst wurde.
Besorgt schauen die Mitarbeiter des seismologischen Instituts auf den Philippinen auf die Computer, um den Verlauf des Tsunamis zu beobachten, der nach einem Erdbeben ausgelöst wurde.
Foto: dpa
Besorgt schauen die Mitarbeiter des seismologischen Instituts auf den Philippinen auf die Computer, um den Verlauf des Tsunamis zu beobachten, der nach einem Erdbeben ausgelöst wurde.
Besorgt schauen die Mitarbeiter des seismologischen Instituts auf den Philippinen auf die Computer, um den Verlauf des Tsunamis zu beobachten, der nach einem Erdbeben ausgelöst wurde.
Foto: dpa

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 8 mit einem Tsunami sind auf den Salomonen im Südpazifik mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Die meisten der 4000 Einwohner der größten Ortschaft Lata seien sofort auf Anhöhen geflüchtet.

Wenige Minuten nach den Beben am Mittag rollten mindestens zwei Wellen mit einer Höhe von bis zu einem Meter auf die Küste zu, berichtete der örtliche Rundfunk. Das Wasser drang bis zu 500 Meter ins Land. Die Landebahn des Flughafens in Lata und vier Ortschaften in der Nähe wurden nach Angaben von WorldVision überspült. Nach unbestätigten Berichten wurden 100 Hütten zerstört.

„Unser Hauptfokus ist im Moment, dass der Flughafen wieder geöffnet wird, um Hilfsmittel einzufliegen“, sagte Regierungssprecher Irorga.  „Hier in der Hauptstadt Honiara sind alle in Sicherheit“, berichtete eine Mitarbeiterin des deutschen Konsuls. Sie habe das Beben nicht gespürt. Die Hauptstadt liegt auf einer anderen Insel rund 600 Kilometer weiter westlich. Bei einem Beben der Stärke 8,1 waren 2007 auf den Salomonen 50 Menschen umgekommen.

Die US-Geologie Behörde (USGS) schätzte zunächst, dass das Epizentrum nur fünf Kilometer unter dem Meeresboden lag, doch korrigierte sie das später auf knapp 29 Kilometer. Eine Tsunamiwarnung für zahlreiche Pazifik-Länder wurde später aufgehoben. 



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