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Taliban fordern zur Tötung ausländischer Soldaten auf

Mindestens drei Tote bei Protesten gegen Koran-Verbrennung - 23.02. 11:53 Uhr

Kabul  - Nach der Verbrennung von Koran-Ausgaben auf dem US-Stützpunkt Bagram haben die Taliban zur Tötung von ausländischen Soldaten in Afghanistan aufgerufen. In einer Erklärung forderten die Islamisten, die „militärischen Stützpunkte der Invasoren, ihre Militärkonvois mutig anzugreifen“ und „sie zu töten, gefangen zu nehmen, zu schlagen und ihnen eine Lektion zu erteilen, dass sie es niemals wieder wagen, den heiligen Koran zu beleidigen“.

Am Donnerstag wurde in Afghanistan den dritten Tag in Folge gegen die Koran-Verbrennungen demonstriert. Dabei kamen nach Behördenangaben mindestens drei Demonstranten ums Leben.
Am Donnerstag wurde in Afghanistan den dritten Tag in Folge gegen die Koran-Verbrennungen demonstriert. Dabei kamen nach Behördenangaben mindestens drei Demonstranten ums Leben.
Foto: afp
Am Donnerstag wurde in Afghanistan den dritten Tag in Folge gegen die Koran-Verbrennungen demonstriert. Dabei kamen nach Behördenangaben mindestens drei Demonstranten ums Leben.
Am Donnerstag wurde in Afghanistan den dritten Tag in Folge gegen die Koran-Verbrennungen demonstriert. Dabei kamen nach Behördenangaben mindestens drei Demonstranten ums Leben.
Foto: afp

Am Donnerstag wurde in Afghanistan den dritten Tag in Folge gegen die Koran-Verbrennungen demonstriert. Dabei kamen nach Behördenangaben mindestens drei Demonstranten ums Leben.


In der südöstlichen Provinz Urusgan seien bei einer Demonstration zwei Menschen durch Schüsse getötet und sieben weitere verletzt worden, sagte ein Sprecher der Provinzregierung. Im Westen des Landes wurden ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt, als Demonstranten einen US-Stützpunkt in der Provinz Baghlan angriffen, wie Gouverneur Hadschi Mohammed Hassan sagte.

Schon in den vergangenen Tagen hatte es bei Protesten in Afghanistan bereits mehrere Tote gegeben. Nachdem bekannt geworden war, dass US-Soldaten im nördlich von Kabul gelegenen Bagram Ausgaben des Koran verbrannt hatten, hatte sich der Oberkommandeur der NATO-geführten Afghanistantruppe ISAF, General John Allen, für den Vorfall entschuldigt und eine Untersuchung angeordnet.

Auch US-Verteidigungsminister Leon Panetta bedauerte die „unangemessene Behandlung“ von Ausgaben des Korans. 



afp

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