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Vergnügungspark dort, wo Bin Laden starb?

Bau von 22-Millionen-Euro-Projekt soll in Kürze beginnen - 06.02.2013 10:12 Uhr

PESHAWAR  - Die pakistanische Stadt Abbottabad, in der sich Al-Kaida-Chef Osama bin Laden bis zu seiner Tötung 2011 versteckt hielt, soll einen Vergnügungspark bekommen. Geplant sei der Bau eines Zoos, eines Kulturerbezentrums, von Extremsport-Einrichtungen, Restaurants, künstlichen Wasserfällen und Joggingstrecken.

US-Spezialkräfte hatten am 2. Mai 2011 das Haus Bin Ladens im 50 Kilometer nördlich von Islamabad gelegenen Abbottabad gestürmt und den Al-Kaida-Chef erschossen. Jetzt soll in dem Ort ein Vergnügungspark gebaut werden.
US-Spezialkräfte hatten am 2. Mai 2011 das Haus Bin Ladens im 50 Kilometer nördlich von Islamabad gelegenen Abbottabad gestürmt und den Al-Kaida-Chef erschossen. Jetzt soll in dem Ort ein Vergnügungspark gebaut werden.
Foto: afp
US-Spezialkräfte hatten am 2. Mai 2011 das Haus Bin Ladens im 50 Kilometer nördlich von Islamabad gelegenen Abbottabad gestürmt und den Al-Kaida-Chef erschossen. Jetzt soll in dem Ort ein Vergnügungspark gebaut werden.
US-Spezialkräfte hatten am 2. Mai 2011 das Haus Bin Ladens im 50 Kilometer nördlich von Islamabad gelegenen Abbottabad gestürmt und den Al-Kaida-Chef erschossen. Jetzt soll in dem Ort ein Vergnügungspark gebaut werden.
Foto: afp

Ende Februar oder Anfang März solle laut Tourismusminister mit dem Bau der 20-Hektar-Anlage begonnen werden, die später auf rund 200 Hektar erweitert werden solle.

Die Provinzregierung dementierte, dass mit dem Freizeitpark das Image der Stadt aufpoliert werden solle, die durch die Tötung Bin Ladens im Mai 2011 durch eine US-Eliteeinheit in die Schlagzeilen geraten war. „Das Projekt hat nichts mit Osama bin Laden zu tun“, sagte Shah.

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Zum Schluss hat Osama bin Laden die Welt noch einmal überrascht. Anders als Iraks Machthaber Saddam Hussein spürte die US-Armee ihn nicht in einem Erdloch auf – sondern in einem weitläufigen, recht komfortablen Anwesen am Rande von Abbottabad, nur 50 Kilometer Luftlinie von der pakistanischen Hauptstadt Islamabad entfernt.

Vielmehr sei sie eine von mehreren geplanten Einrichtungen, um Tourismus und Vergnügungseinrichtungen in der Provinz zu fördern. Die Finanzierung des drei Milliarden Rupien (22 Millionen Euro) teuren Projekts sei gesichert.

Das Projekt werde in Zusammenarbeit öffentlicher und privater Unternehmen realisiert.

US-Spezialkräfte hatten am 2. Mai 2011 das Haus Bin Ladens im 50 Kilometer nördlich von Islamabad gelegenen Abbottabad gestürmt und den Al-Kaida-Chef erschossen. Aus Sorge, das Bin Ladens letztes Versteck könnte eine Kultstätte für Al-Kaida-Sympathisanten werden, ließ Pakistan das vor einem Jahr abreißen. Abbottabad ist ein beliebtes Wochenendziel für wohlhabende Familien aus Islamabad. 

afp


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