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Polizisten hätten Oppositionelle in Busse gezerrt, verprügelt und schließlich 60 Kilometer von der Hauptstadt entfernt ausgesetzt, berichtete das aserbaidschanische Onlineportal „contact.az“ am Montag.
Mehrere hundert Gegner von Präsident Ilcham Alijew hätten bei einem nicht genehmigten Marsch durch das Stadtzentrum „Freiheit“ und „keine Korruption“ gefordert. Die Polizei sei massiv gegen die Teilnehmer vorgegangen, hieß es. Auch an anderen Stellen von Baku seien Demonstranten von Sicherheitskräften gestoppt worden. Dabei sei eine Frau schwer verletzt worden.
Die ESC-Teilnehmer sollten nach Auffassung des Grünen-Politikers Volker Beck ihre politischen Meinungen über das Gastgeberland Aserbaidschan kundtun. „Ich würde mir wünschen, dass sich die Künstler beim Eurovision Song Contest politisch positionieren“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion am Montag. Es sei durchaus möglich, am Rande der Musikveranstaltung seine Ansichten zu vertreten, ohne die Richtlinien zu verletzen. Die Menschen vor Ort erwarteten diese Form der Unterstützung für ihr Land, fügte Beck hinzu.
Das Finale des Eurovision Song Contest findet am 26. Mai in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku statt.
So. 19.05.13
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Mo. 28.05.12