9°C
Donnerstag, 23.05. - 13:13 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Wilhelm Bender wird nicht neuer BER-Chef

Ex-Geschäftsführer des Frankfurter Flughafens will das Krisenprojekt nicht leiten - 04.02.2013 16:46 Uhr

Potsdam  - Ein Ende der Personalkrise beim neuen Flughafen Berlin-Brandenburg scheint weiter nicht in Sicht. Jetzt hat auch der frühere Geschäftsführer des Frankfurter Flughafens, Wilhelm Bender, als möglicher Chef von BER abgesagt. Der Eröffnungstermin des krisengeschüttelten Hauptstadtflughafens steht weiterhin in den Sternen.

Die Empfangshalle des neuen Hauptstadtflughafens BER wird wohl noch viele Monate leer bleiben. Auch der Chefsessel des Krisenflughafens ist derzeit nicht besetzt.
Die Empfangshalle des neuen Hauptstadtflughafens BER wird wohl noch viele Monate leer bleiben. Auch der Chefsessel des Krisenflughafens ist derzeit nicht besetzt.
Foto: dpa
Die Empfangshalle des neuen Hauptstadtflughafens BER wird wohl noch viele Monate leer bleiben. Auch der Chefsessel des Krisenflughafens ist derzeit nicht besetzt.
Die Empfangshalle des neuen Hauptstadtflughafens BER wird wohl noch viele Monate leer bleiben. Auch der Chefsessel des Krisenflughafens ist derzeit nicht besetzt.
Foto: dpa

Der Chefposten am Hauptstadtflughafen BER bleibt vorerst unbesetzt. Der Favorit des Aufsichtsrats, der frühere Frankfurter Flughafenchef Wilhelm Bender, will das Krisenprojekt nicht leiten, wie Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Montag sagte. „Bender steht zur Verfügung, uns für das Projekt zu unterstützen, aber nicht als CEO“ (Geschäftsführer).

Aufsichtsratschef Platzeck sagte, dass die Suche noch eine Weile dauern werde. Der Hauptstadtflughafen brauche eine Lösung, die über Jahre trage. Ob er schon mit weiteren Kandidaten verhandelt, ließ Platzeck offen. „Das ist ein schwerer Rückschlag“, sagte die Berliner Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop.

Der frühere Fraport-Chef war in den vergangenen Tagen als Übergangschef gehandelt worden, um das Projekt aus der Krise zu führen. Platzeck hatte ihm ein Angebot gemacht, Bender sich aber Bedenkzeit bis zum Wochenende genommen. Wegen des Termin- und Kostendebakels war der bisherige Geschäftsführer Rainer Schwarz im Januar abberufen worden.

Die Geschäfte des Flughafens führt momentan Technikchef Horst Amann. Er war vor einem halben Jahr aus Frankfurt geholt worden, um das Chaos auf der Baustelle in Schönefeld zu lichten. Wegen Baumängeln und Technikproblemen gibt es derzeit keinen Eröffnungstermin.

Form der Unterstützung ist offen

In welcher Form Bender das Projekt unterstützen wird, ließ Platzeck offen. Der 68 Jahre alte Manager hatte bis 2009 den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport geführt und den Ausbau des größten deutschen Airports vorangetrieben. Er war am Montag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Schwarz musste vor vier Wochen seinen Hut nehmen, ohne dass ein Nachfolger bereit stand. Nach Medienanfragen winkten mehrere deutsche Flughafenmanager ab, darunter der Finanzgeschäftsführer des Münchner Flughafens, Thomas Weyer, und die Chefs der Flughäfen Köln/Bonn, Michael Garvens, und Paderborn, Elmar Kleinert. Ob die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft mit ihnen gesprochen hat, ist aber nicht bekannt. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Nachrichten aus aller Welt

Region


Alle Regionen

13:00 Uhr:
12:00 Uhr:
10:51 Uhr:
LEUZENBRONN : 
Baugebiet erschlossen
10:31 Uhr:
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

themenarchiv bildergalerien
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Hier finden Sie über 2600 Fotostrecken