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„Er hat gesagt, er hat seinen Bruder erschlagen“, berichtete ein 28 Jahre alter Mann. Danach habe er sein Opfer in einen leeren Weintank gesteckt. Der Angeklagte hat sich zu den Vorwürfen vor Gericht noch nicht geäußert. Kurz nach seiner Festnahme vor einem Jahr hatte er die Tat bestritten.
Am Dienstag rief Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen den Angeklagten auf, Angaben zur Tat zu machen, so lange es noch möglich sei. Er habe keine Zweifel an den Aussagen der Zeugen. Der Angeklagte zeigte dem 28-Jährigen zufolge bei seinen Erzählungen keine Reue. Stattdessen soll er mit einer gewissen Genugtuung von der Tat erzählt haben.
Der Winzer habe den Zellengenossen zudem gesagt, dass er seine Kleidung nach dem Mord bei sich zu Hause in einem Ofen verbrannt habe – damit niemand verdächtige Spuren finde. Bei der Tatwaffe soll es sich um eine Eisenstange oder ein Brecheisen gehandelt haben. „Der hat die Eisenstange verbuddelt – irgendwo vergraben“, sagte der zweite Zeuge aus, ein 48 Jahre alter Mann. Die beiden Zeugen kannten zudem Details aus dem Weinkeller.
So soll der 54-Jährige davon erzählt haben, wie er den Weintank mit der Leiche seines Bruders mit Weißwein und drei Chemikalien befüllt habe. „Dann bleibt er konserviert“, erinnerte sich der 48 Jahre alte Zeuge an die Begründung des Angeklagten. Die beiden Männer hatten eine Nacht mit dem Angeklagten in einer Zelle verbracht. Der Prozess wird am 24. Februar fortgesetzt.
Fr. 25.05.12
Do. 24.05.12
Do. 24.05.12