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Unmittelbar betroffen sind zunächst die kleinen, dem Bafza direkt angeschlossenen Einsatzstellen. Große Träger wie Caritas oder Deutsches Rotes Kreuz können ihre Restplätze weiter vergeben. Diese Stellen würden bis in ein oder zwei Wochen aber wohl auch besetzt sein, sagte ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums am Dienstag.
Grund für den bevorstehenden Einstellungsstopp sei, dass sich der BFD zu einem „Erfolgsmodell“ entwickelt habe und die im Haushalt 2012 eingeplanten 35.000 BFD-Stellen bereits nahezu besetzt seien, heißt es in dem Schreiben.
Die große Nachfrage mache „eine Kontingentierung der Plätze“ erforderlich. Nach Angaben des Familienministeriums aus dem Januar sind bislang rund 29.500 Verträge unterzeichnet.
Eine dpa-Umfrage vergangene Woche hatte ergeben, dass allein fünf der sechs größten Träger einen zusätzlichen Bedarf an 10.500 Stellen haben. Für einen Dienstbeginn ab Juli 2012 sei es wieder möglich, Neu-Vereinbarungen abzuschließen. Bis zum Stichtag 14. Februar 2012 eingehende Verträge könnten „unabhängig vom Dienstbeginn“ noch umgesetzt werden, schreibt das Bafza.