14°C

Montag, 04.05. - 04:59 Uhr

|

zum Thema

Extra-Tour für Nachtschwärmer

Runter vom Sofa und raus ins Leben - Konzerte, Partys, Comedy und Vorträge - 09.08.2013 11:30 Uhr

Party

Party © oh


DONNERSTAG, 30. April

Die Staatsphilharmonie Nürnberg unter Leitung von Peter Tilling ist zu Gast im Hirsch – mit Musik unter anderem von George Crumb, Wolfgang Rihm, Friedrich Gulda, Johannes Motschmann und Giovanni Sollima. Hinterher übernehmen die DJs Ekki Elektrico und Tommy Yamaha. Der musikalische Grenzgang nennt sich „Phil & Chill“ und startet um 21 Uhr in der Vogelweiherstraße 66 in Nürnberg.

Die Nürnberger Melo-Pop-Band Your Careless Spark stellt im Stereo ihre neue EP „Ashes“ vor; 20.30 Uhr, Klaragasse 8 in Nürnberg.

Oder ab zu dem finnischen Abend, den das Kioski (der einzige auf finnische Musik spezialisierte Plattenladen weit und breit) im Keller des Babylon-Kinos präsentiert. Es gibt Bilder von Fehmi Baumbach, den Spielfilm „Scheidung auf Finnisch“ von Mika Kaurismäki (20 Uhr), diverse finnische Kurzfilme und eine fette Finnendisco mit viel Schnaps; 22.30 Uhr, Nürnberger Straße 3 in Fürth.

Das New Force im Erlangener Stadtteil Bruck ist Frankens Bastion in Sachen Heavy Metal – und ein echter Kultschuppen. Doch von Zeit zu Zeit reißt die Kuttenfraktion den Fernstecher hoch und blickt über den eigenen Tellerrand. So auch diesmal: „Gedankenkraft durch Wissenschaft“ ist die Nacht im Buckenhofer Weg 69 überschrieben, wo es um „Musik für Eingeweide“ geht: Industrial, Ambient, Rhythmus, Lärm und Frequenzen. Für Freunde von Throbbing Gristle, Aphex Twin, Gesaffelstein, T.Raumschmiere oder dem Soundtrack des Computerspiel-Burners „Hotline Miami“.

Beim Musikverein trifft Pollyester (glühender Disco-Kraut-Punk aus München mit La-Brass-Banda-Schlagzeuger Manuel da Coll) auf C.A.R. (kühlender Electro-Wave-Pop aus London); 21 Uhr, Zentralcafé, Königstraße 93 in Nürnberg. Nach dem Konzert ist noch Party mit dem „Social Dancing“-Kollektiv Flo Seyberth, eve massacre und #bauL.

Im Klüpfel stellt sich der rockende Nachwuchs der Metropolregion vor: Rumble In The Jungle aus Schwabach spielen Alternative Rock, Two High Thirds aus Nürnberg frönen lustig dem Pop Punk im Stil von Green Day und Blink 182; 20.30 Uhr, Klüpfel, Leitzstraße 10 in Nürnberg.

Bei „Umsonst & Drinnen“ im E-Werk: die München-Augsburg, Stuttgart-Woiza-Connection Ale of the Weekend (Pop goes Funk); 21 Uhr, Kellerbühne an der Fuchsenwiese 1 in Erlangen.

Ein Jahr „Superklub“ in der Rakete. Zur Feier des Tages schaut der New Yorker Levon Vincent vorbei. Beistand leisten die DJs Stefan Riegauf, Stefanos Skifos, Julian Haffner und Nadine und Ferhat von der Mitte Soundbar; 23 Uhr, Vogelweiherstraße 64 in Nürnberg.

Im Nano trifft das Sheng Peng Soundsystem auf die Kollegen von Mangotree. Da ist klar, was droht: Reggae, Dancehall, Tunes’n’Dubs – bis das Rumfaß leer ist; 23 Uhr, Königstraße 39 in Nürnberg (Eingang Weikertsgässchen).

„Next Generation Bass“ heißt die Ansage in der Kulturkellerei im Künstlerhaus. Und da ist der Name Programm, wenn sich mit vereinten Kräften ans Werk gemacht wird, die biggesten Beats zu stemmen. Von House bis Dubstep, ab 22 Uhr in der Königstraße 93 in Nürnberg.

Und auf der Mississippi Queen am Hafen steigt eine neue Ausgabe von „Apnea“: House und Techno mit Schwerpunkt auf die DJ-Szene der Region. 22 Uhr, Donaustraße 40 in Nürnberg.

 

FREITAG, 1. Mai

Was macht man für gewöhnlich am 1. Mai? Man steigt wahlweise rituell hinauf auf’s Walberla, den heiligen Berg der Franken, oder man geht zum Internationalen Straßenfest in Gostenhof, wo rund um die Dreieinigkeitskirche der Punk abgeht (und es leckere veganen Burger gibt).

Am Abend könnte man sich dann schon mal gepflegt warmrocken für das AC/DC-Konzert in einer Woche auf dem Zeppelinfeld: mit der Nürnberger Tribute-Kapelle AM/FM im Hirsch. Und die sind verdammt dicht dran am Original; 20 Uhr, Vogelweiherstraße 66 in Nürnberg.

Oder Gruseln im E-Werk Erlangen, Fuchsenwiese 1. Dort startet um 18 Uhr das „18. Weekend of Fear“ – so etwas wie die grindige Kellerausgabe des in den Feuilletons angekommenen Fantasy-Filmfests. Zwei Tage und 19 Filme, in denen sich Rächer, Moormonster und  Aztekenmumien die Ehre geben. Infos und Zeiten auf www.weekend-of-fear.de (Einlass ab 18 Jahren).

Ebenfalls im E-Werk ist das Kellerkommando aus Bamberg zu Gange. Fränkische Kerwalieder prallen frontal auf deutsche Raps, dazu Gebläse und elektronische Beats. Kurzum: Abfahrt! 20 Uhr, Fuchsenwiese 1 in Erlangen.

Moderne Brauchtumspflege auch in Nürnberg: Die niederbayerischen Wirtshausmusikanten Da Huawa, da Meier und I sind ab 20 Uhr im Gutmann am Dutzendteich, Bayernstraße 150, in Nürnberg zu erleben.

Neues von der Nordseeküste: Hurricane Dean aus Ostfriesland haben schon mit Billy Talent und Alicia Keys gerockt. Die Band nennt ihren Sound Bright Wave: ein schlanker Mix aus dunklem Wave und stürmischem Indie Rock. Live ab 20.45 Uhr im Club Stereo, Klaragasse 8, in Nürnberg.

In der Kulturkellerei spannt DJ Sven eine Brücke von Electro Swing zu World Beats. Die Reihe nennt sich „n-dorphin!“ und startet um 22 Uhr in der Königstraße 93 in Nürnberg.

Raus an die frische Luft: „Nasty“ lädt zur Freiluft-DJ-Session ins Gärtla an der Zeppelintribüne (Beuthenerstraße 19, Nürnberg). Elektronischer Biergarten von 12 bis 22 Uhr – aber nur bei schönem Wetter.

Der „Fetten Henne“ ist das Wetter völlig wurscht: Sie legt im Cult ein dickes Ei. Die DJs Lukas Frauenknecht und Tuncay Sözer beschallen euch mit einem rechtschaffenen Mix aus House und Techno ab 22 Uhr in der Dooser Straße 60 in Nürnberg.

 

SAMSTAG, 2. Mai

Event, Event, ein Lichtlein brennt! Ein blaues in diesem Fall: Die Blaue Nacht lädt wie jedes Jahr zum Veranstaltungs-Hopping nach Nürnberg ein. Neben den großen Sensationen finden auch im kleineren Rahmen interessante Sachen statt. So lädt der Südpunkt, Pillenreuther Straße 147, ab 19 Uhr unter dem Motto „City Rock Back“ zu einer offenen Bühne für junge Bands.

Im hoffentlich lauschig temperierten Garten des Künstlerhauses, Königstraße 93, servieren euch Horizon ab 20 Uhr schönen Indie-Folk.

Die DJs Banana und Verena zaubern um exakt 23.59 Uhr Südseezauber ins Zentralcafé (Königstraße 93) – ob ihnen das mit Rock ’n’ Roll- und Rockabilly-Scheiben gelingen wird, bleibt abzuwarten.

Zeitgleich stellt die Bayreuther Popband Waste in der Treppenhauslounge, Kornmarkt 6, ihr neues Album mit dem schönen Titel „Hinterwonderland“ vor.

Cineasten sei ein Besuch im Krakauer Haus empfohlen (Hintere Insel Schütt 34): Dort sind ab 20.30 Uhr Kurzfilme von Roman Polanski zu sehen.

HipHop mal anders serviert uns die Nürnberger Desi, Brückenstraße 23, ab 22 Uhr: Moody Black aus Arizona spielen experimentellen HipHop mit Einflüssen aus Post-Punk und post-industrieller Dark Wave Ästhetik.

Weitaus sonniger ist der Sound von William White und seiner Band: Der Sänger, Songschreiber und Gitarrist mixt Reggae, Funk und Soul zu einem griffigen und vor allem tanzbaren Mix. Bestes Karibikfeeling ab 19 Uhr in Guy's Weinhaus, Sperbersloherstraße 3, in Wendelstein.

Dicke Konkurrenz lauert gleich nebenan: Der deutsche Reggae-König Gentleman spielt im Rahmen des „Jazz & Blues Open“ ab 20 Uhr in der Eventhalle Wendelstein (Mozartstraße 72).

Beim Saitenwechsel im Erlanger E-Werk, Fuchsenwiese 1, wagen sich ab 20.30 Uhr wieder mutige Nachwuchs-Talente auf die offene Bühne. Alle Kategorien sind willkommen, Spontananmeldungen auch!


SONNTAG, 3. Mai

Afrojazz ist in der Reihe „Jazz4Free“ in der Kellerbühne des Erlanger E-Werks, Fuchsenwiese 1, angesagt: Sanguin um die aus Kamerun stammende Sängerin Sang Ganyonga versprechen eine spannende Kombination von Bassklarinette und Gitarre, rhythmisch komplexen Kompositionen und Arrangements sowie afrikanisch beeinflussten Jazz-Gesang; Beginn 20.30 Uhr.


MONTAG, 4. Mai

John Wellboy ist nicht einfach ein guter Junge, sondern ein Duo aus Belgien. Und das spielt nicht einfach Elektro-Pop, sondern einen ungewöhnlichen Mix aus R ’n’ B, TripHop, New-Wave und Pop. Live im Nürnberger Club Stereo; Klaragasse 8, 20 Uhr.

„Young Lions on Stage“ heißt eine Konzertreihe, in der sich junge Jazztalente vorstellen. Der Löwe ist in diesem Fall eine Löwin: Die Klarinettistin Rebecca Trescher gehört mit Sicherheit zu den interessantesten Musikern und Komponisten der Metropolmusik-Szene. Um 20 Uhr stellt sie in der Nürnberger Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Straße 62, mit ihrem Ensemble 11 ihr neues, extrem gelungenes Album „Fields“ vor. 

STEFAN GNAD / PETER GRUNER

1

1 Kommentar

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus dem Ressort: Szene Extra

Böse Launen der Natur

29.04.2015 10:00 Uhr

Es werde Licht im Tipi-Dorf

27.04.2015 10:00 Uhr


Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.